Michael Jacksons Arzt plädiert auf nicht schuldig
AFP VOM 25.1.2011 | Nachrichten - Allgemein | 804 Aufrufe Mehr zum Thema:Jackson, Murray, Arzt
Prozess um Tod des Stars soll am 28. März beginnen
Der Leibarzt von Michael Jackson hat jede Verantwortung für den Tod des Popstars zurückgewiesen. Bei der Klageerhebung vor einem Gericht in Los Angeles erklärte sich der Mediziner Conrad Murray nicht schuldig im Sinne der Anklage, die ihm wegen der Verabreichung von Narkosemitteln an Jackson fahrlässige Tötung zur Last legt. Als Beginn für das Strafverfahren wurde der 28. März festgelegt. Jackson war im Juni 2009 im Alter von 50 Jahren gestorben.
"Dr. Murray freut sich auf die Gelegenheit, seine Seite der Geschichte darzulegen", sagte sein Verteidiger bei dem Gerichtstermin in Los Angeles. Dem 57-jährigen Mediziner, der Jackson in seinen letzten Lebensstunden betreute, drohen bis zu vier Jahre Haft. Ein Gericht in Kalifornien hatte ihm bereits seine Zulassung als Arzt entzogen.
Die Staatsanwaltschaft wirft Murray vor, am 25. Juni 2009 "seinen Patienten aufgegeben" und sich damit der fahrlässigen Tötung des Weltstars schuldig gemacht zu haben. Zuvor habe Murray seinem unter Schlafstörungen leidenden Patienten das Narkosemittel Propofol, das eigentlich nur für Operationen in Krankenhäusern genutzt wird, verabreicht und den Raum verlassen.
Murray hatte zugegeben, Jackson das Narkosemittel verabreicht zu haben. Er bestand aber darauf, dass dies auf den ausdrücklichen Wunsch des Musikers geschehen sei und die verabreichte Menge nicht zum Tod habe führen können. Seine Verteidigung hatte in einer Voranhörung argumentiert, Jackson habe sich womöglich selbst eine Extradosis Propofol gegeben, als Murray den Raum verlassen hatte.
25.01.2011 - 19:31 Uhr


