
Popstar Michael Jackson will in der kommenden Woche persönlich vor Gericht in London erscheinen, wo er wegen Vertragsbruchs angeklagt ist. Der einstige "King of Pop" habe seinen Antrag zurückgezogen, aus Gesundheitsgründen lediglich per Video-Schaltung in dem Prozess aussagen zu können, sagte Jacksons Anwalt Robert Englehart. Jacksons Ärzte hätten dem 50-Jährigen die Reise erlaubt. Der bahrainische Prinz Scheich Abdulla bin Hamad el Khalifa hatte Jackson vor dem Londoner High Court wegen Vertragsbruchs auf sieben Millionen Dollar (5,6 Millionen Euro) verklagt.
Laut El Khalifa handelte es sich bei dem Geld um Vorauszahlungen für die Aufnahme einer CD und für eine Autobiografie. Zudem habe sich Jackson bereit erklärt, eine Musical-Rolle zu übernehmen. Jackson weist die Vorwürfe zurück. Nach seiner Darstellung handelte es sich bei den Zahlungen um Geschenke.
20. November 2008 - 13.06 Uhr
© AFP Agence France-Presse GmbH 2008

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