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Michael Jacksons posthumes Comeback auf der Leinwand

AFP VOM 11.8.2009 | Nachrichten - International | 786 Aufrufe
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Jackson

Sony will Ende Oktober Film ins Kino bringen

Die Fans von Michael Jackson können die letzten Konzertproben ihres Idols womöglich schon bald auf der Kinoleinwand bewundern: Die Sony-Studios kündigten in Los Angeles für Ende Oktober den Film "This is it" an, der sich aus Videomitschnitten von den letzten Konzertproben, Aufnahmen hinter den Kulissen sowie Interviews mit Jacksons engsten Freunden und Mitarbeitern zusammensetzen soll.

Kurz zuvor hatte ein Richter grünes Licht für einen entsprechenden Millionen-Deal zwischen Sony, dem Konzertveranstalter AEG Live und Jacksons Vermögensverwaltern gegeben. Auch die Mutter des Popstars, Katherine Jackson, gab demnach ihr Einverständnis zu dem Projekt. Jackson hatte sich ab Juli in einer Serie von 50 Konzerten in London von seinen Fans verabschieden wollen. Die Proben waren in den letzten Zügen, als der Star am 25. Juni unerwartet in seiner Villa in Los Angeles einen Herzstillstand erlitt.

Der Film werde Jackson-Fans weltweit einen "Blick hinter die Kulissen" gewähren, auf den Künstler, seine Karriere und die spektakuläre Bühnenshow, die in London zu sehen gewesen wäre. Die Regie bei dem Film soll Kenny Ortega übernehmen, Jacksons künstlerischer Berater bei den Comeback-Konzerten.

Die meisten Bilder wurden im Juni 2009 im Staples Center in Los Angeles gedreht. Laut Medienberichten zahlte Sony dem Veranstalter AEG Live 60 Millionen Dollar (42 Millionen Euro) für die Rechte an dem Material, das hunderte Stunden umfassen soll.

Noch keine Entscheidung traf das Gericht in Los Angeles bezüglich der Vermarktung von Souvenirs oder der Organisation einer Ausstellung über Michael Jackson. Da diese Bereiche die Rechte von Jacksons Kindern Prince Michael, Paris und Prince Michael II berührten, solle erst ein Vertreter ihrer finanziellen Interessen ernannt werden, entschied das Gericht.

© AFP
Murray (AFP)
Das Gerichtsmedizinische Institut von Los Angeles schloss derweil die Autopsie des Popstars ab, ihr Ergebnis bleibt jedoch einstweilen unter Verschluss. Auf Bitten der Polizei werde die Information über Jacksons Todesursache zurückgehalten, um die Ermittlungen nicht zu gefährden, teilte das Institut mit. Der Leibarzt des King of Pop, Conrad Murray, steht nach Medienberichten im Verdacht, Jackson ein starkes Narkosemittel injiziert zu haben, das zum Tod des Stars geführt haben könnte.

11. August 2009 - 12.21 Uhr

© AFP Agence France-Presse GmbH 2009


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