Mehr Geld durch Sparen

Mehr zum Thema:

Bankrecht Rubrik, Bankrecht, Bausparen, Banken, Bausparkassen, Zinsen

5 von 5 Sterne
Bewerten mit: 5 Sterne 4 Sterne 3 Sterne 2 Sterne 1 Stern
1

Worauf sollte beim Bausparen geachtet werden?

Auch im Geschäft mit den Sparern gibt es schwarze Schafe. Man sollte nichts überstürzen, um nicht übervorteilt zu werden.

Beispielsweise locken Banken oft mit der Option, man müsse das Geld nicht festlegen und könne zwischendurch auch auf das Gesparte zugreifen.
Hier sollte man aber vorsichtig sein. Meist ist diese Möglichkeit nur unter gewissen Voraussetzungen gegeben, z.B. wenn man bereits einen Mindestbetrag eingezahlt hat. Ist man sich nicht sicher, dass man die Beträge regelmäßig aufbringen kann, dann sollte man sich den Abschluss eines Bausparvertrages gut durch den Kopf gehen lassen: Im Falle, dass man zu lange nichts bezahlt hat, kann der Vertrag seitens der Bank fristlos gekündigt werden, was zu regelmäßigen Verlusten von eingezahlten Geldern führt.

Fazit: Das Kleingedruckte aufmerksam lesen, denn der Kundenberater ist nicht verpflichtet, sämtliche Bedingungen ausdrücklich zu erklären!

123recht.net Tipp:

Jetzt Widerspruch einlegen! Mit dem Generator von 123recht.net können Sie ganz einfach selbst Ihr Recht einfordern!

Hat die Bank Ihren Bausparvertrag gekündigt?

Sollten Sie sich entscheiden, einen Bausparvertrag abzuschließen, stehen Sie aber vor der Qual der Wahl. Verschiedene Institute bieten Bausparverträge unter abweichenden Bedingungen an. Auch die Berechnungsmodelle gleichen einander keinesfalls. Manch eine Bank lockt mit extrem hohen Erträgen, wobei einige den Bausparbonus auf die Zinsen eines Kalenderjahres ausrechnen und damit 30 % Rendite versprechen!
Am besten lassen sich die Angebote über die Rendite am Ende der Laufzeit vergleichen. Man kann sich eine solche Rechnung von der Bank ausfertigen lassen. Zusätzlich hat die Stiftung Warentest eine Modellrechnung von 14 Kreditinstituten gegenübergestellt. 17 Gesellschaften wollten übrigens ihre Konditionen nicht bekannt geben!

Achten Sie auch - und vor allem - darauf, wer Ihnen den Bausparvertrag anbietet! Manchmal werden diese Verträge auch über Finanzdienstleister oder Versicherungsvertreter zum Abschluss feilgeboten. Gerade bei diesen sog. "Beratern", die eher Verkäufer sind, weil sie nur ein Produkt anbieten und damit auf ihre Provision hinarbeiten, sollte man sich für den Fall einer Falschberatung eine Selbstauskunft einholen und am besten unter Zeugen verhandeln!
Der Verkäufer muss gar nicht denken, er hätte ihr vollstes Vertrauen. Sie müssen für den Fall einer Falschberatung etwas in den Händen halten, was Ihnen später den Zugriff auf diese Person ermöglicht. Bestehen Sie auf eine Selbstauskunft!

12
Seiten in diesem Artikel:
Seite  1:  Bausparverträge - Worum es geht
Seite  2:  Worauf sollte beim Bausparen geachtet werden?
Diskutieren Sie diesen Artikel