395.037
Registrierte
Nutzer
 www.123recht.net » Forum » Sozialrecht und staatliche Leistungen » Med.-Berufl. Reha, zwi...

Med.-Berufl. Reha, zwischenübergangsgeld?

Leserwertung
(0):
 Thema bewerten!

3349 Aufrufe

Med.-Berufl. Reha, zwischenübergangsgeld?

Hallo, eine Bekannte hat im Oktober 2005 einen Antrag auf Berufliche Reha gestellt.
Im Dezember 2005 bekam sie von der LVA ein Schreiben, darin stand, dass vor der Bewilligung zur Teilhabe am Arbeitsleben eine Durchführung einer medizinischen Reha gemacht werden muss.
Die med. Reha wurde dann bewilligt und sie war von Februar 06 bis März 06 zur Kur. Während dieser Zeit erhielt sie Übergangsgeld in Höhe des derzeitigen ALG1. Nach erfolgreichem Abschluss bekam sie jetzt im Mai die Bewilligung der beruflichen Reha.

Ich habe gelesen, dass bei Teihaben am Arbeitsleben ein Reha-Gesamtplan aufzustellen ist, und die Maßnahmen nahtlos ineinander übergreifen sollen, ansonsten hat sie Anspruch auf sog. Zwischenübergangsgeld.

Frage ist nun, sie hat ja nur die berufliche Reha beantragt, und die medizinische wurde ihr sozusagen auferlegt. Gehören diese beiden Maßnahmen nun zusammen oder nicht?
Ihr Berater hat nämlich gesagt, dass die Maßnahme in diesem Jahr nicht mehr beginnen wird. Dadurch wird sie in Hartz4 fallen.
Könnte sie jetzt Zwischenübergangsgeld bekommen?
Außerdem ist es merkwürdig, dass sie in der Kur Übergangsgeld in Höhe des ALG1 bekam, während der Maßnahme dann aber ÜG auf Berechnung des Lohns vom letzten Arbeitgeber, weil es noch keine 3 Jahre zurückliegt.
Besteht Anspruch auf Zwischenübergangsgeld?
Wer kennt sich aus?

Danke.


von wildeamazone am 27.06.2006 16:58
Status: Stift (34 Beiträge)
Userwertung:  0,0  von 5 (von 0 User(n) bewertet)

Trifft nicht Ihr Problem? Wir haben 60 weitere Beiträge zum Thema "REHA".


Noch unsicher oder nicht ganz Ihr Thema?
Auf Frag-einen-Anwalt.de antwortet Ihnen ein Rechtsanwalt innerhalb von 2 Stunden. Sie bestimmen den Preis.
>Med.-Berufl. Reha, zwischenübergangsgeld?
@wildeamazone

grundsätzlich gilt med.
reha geht vor rente
med. reha geht auch vor massnahme zur teilhabe am arb.leben.
üg bekommt man während der reha. die berechnung erfolgt auf grundlage dessen, was man den tag vor der reha bekommen hat

während der teilhabe erhält man üg mit der berechnung was man verdienen würde, wenn man arbeiten könnte. sofern die letzte arbeit eben nicht länger als 3 jahre zurückliegt

meines wissens müßte hier in der zeit zwischen reha und teilhabe alg1 greifen. aber normalerweise, wenn z.z. noch au besteht gäbe es kg

ist hier schon aussteuerung der gkv erfolgt?

sunbee


von Sunbee 1 am 28.06.2006 08:04
Status: Tao (11655 Beiträge)
Userwertung:  2,7  von 5 (von 347 User(n) bewertet)

>Med.-Berufl. Reha, zwischenübergangsgeld?
Erstmal danke für die Antwort, also sie bezieht noch bis 30.8.06 ALG1, sie müsste dann ab 1.9. ALG2 beantragen. Meinst du mit GKV Gesetzl.Krankenvers? Da ist sie ja noch über ALG1 versichert.
Au liegt nicht vor, sie ist allerdings in ihrem Zustand (Bandscheiben kaputt und Depris) nicht, bzw, sehr schwer vermittelbar, d.h. sie bekäme vor der Umschulung nicht mal Arbeit um ALG2 zu entgehen. Sie wird hier praktisch in die soziale Hängematte gezwungen.


von wildeamazone am 28.06.2006 14:13
Status: Stift (34 Beiträge)
Userwertung:  0,0  von 5 (von 0 User(n) bewertet)

>Med.-Berufl. Reha, zwischenübergangsgeld?
@wildeamazone

wenn sie nicht au ist, kann sie jede arbeit in allen schichten ohne einschränkung machen. bei verweigerung kommt es zu leistungskürzungen
hier sollte unbedingt eine behinderung beantragt werden, gibt ca 20-30 % für den rücken und/ oder depressionen.
guckst du hier
http://waldeck-info.de/behindertenrecht/gdb-tabelle.htm#Bechterew

damit kann sie gleichstellung zu den 50% beantragen, was mehr rechte gibt bei der vermittlung und mehr rücksicht.
wenn sie au ist, bekäme sie kg (ja gkv= gesetzliche krankenversicherung)
sie sollte also überlegen, ob die *tapferkeit* ihr nützt, ich will ja arbeiten ist nicht immer die beste einstellung, wenn man nicht kann

sunbee


von Sunbee 1 am 28.06.2006 14:32
Status: Tao (11655 Beiträge)
Userwertung:  2,7  von 5 (von 347 User(n) bewertet)

>Med.-Berufl. Reha, zwischenübergangsgeld?
Das hat ihr natürlich niemand gesagt, dass sie damit Behinderung beantragen kann.
Sie hat ein Gutachten vom MDA, da steht drin: Nur noch leichte Arbeiten, gehen, stehen und sitzen muss im Wechsel erfolgen, keinen Termin- und Leistungsdruck, keine einseitigen Körperhaltungen. Keine Schichtarbeit. Das könnte ja helfen dieses Gutachten.
Danke für den Link, werde nachher mal schauen, muss jetzt selber aber erstmal zur Maloche.


von wildeamazone am 29.06.2006 04:12
Status: Stift (34 Beiträge)
Userwertung:  0,0  von 5 (von 0 User(n) bewertet)


Mehr zum Thema im Forum:

REHA  
123recht.net ist Rechtspartner von:

394968
registrierte
Nutzer

durchschnittl. Bewertung

122850
beantwortete Fragen
10
Anwälte jetzt
online