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Massive Probleme mit "Stiefvater"

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Massive Probleme mit "Stiefvater"

Hallo,

ich habe massive Probleme mit meinem "Stiefvater" und wollte euch um einen Rat bitten.

Ich bin 17 Jahre und lebe seit nicht mal 2 Jahren in Deutschland. Seit knapp einem Jahr habe ich einen Freund, der mich in allen Angelegenheiten, bei denen er mit helfen kann, hilft. Gehe in ein Gymnasium.

Ich werde in allen nur erdenklichen Möglichkeiten von meinen Eltern runtergemacht und bekomme absolut keine Unterstützung von denen. Sie, eigentlich nur mein "Stiefvater", zwingt mir bei jeder Möglich Stubenarrest auf. Ich schreibe "Stiefvater" in Anführungsstrichen, da er eigentlich nur der Mann meiner Mutter ist und ich nur bei ihm wohne, in einem nicht beheizten Zimmer in dem es nicht mal wärmer als draußen ist. Die beiden kassieren jeden Monat Kindergeld aber können mich nicht mal ernähren. Ich halte es hier nicht mehr länger aus und wende mich, bevor ich mich ans Jugendamt wende, erstmal an euch.
Meine Mutter sagt immer nur "ja und Amen" zu allem was er macht und verteidigt mich kein Stück, sodass ich mich manchmal wie ein wehrloser Kötervorkomme, der nur geschlagen wird und die Reste vom Vortag zu fressen bekommt, denn anders ist es bei mir auch nicht.
Wenn ich auch nur um einen Euro frage, damit ich von der Schule nach hause kommen kann geht die Welt bei denen unter.
Jetzt hat er mir auch noch verboten meinen Freund zu sehen, alles woran mir etwas liegt, wird mir verboten, sowie mir auch jeder mögliche SozialerKontakt verweigert wird.

Gibt es eine Möglichkeit was ich tun kann um meine ausweglose Situation zu verbessern?
Ich weiß nicht mehr weiter und heule nur noch den ganzen Tag...

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von Alina4ka am 25.06.2011 07:55
Status: Frischling (6 Beiträge)
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>Massive Probleme mit "Stiefvater"
Gehst zum Jugendamt und läßt Dich beraten.

wirdwerden

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von wirdwerden am 25.06.2011 08:53
Status: Tao (8129 Beiträge)
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>Massive Probleme mit "Stiefvater"
Wenn du es nicht mehr aushältst, kannst du dich auch direkt an den Kinder- und Jugendnotdienst wenden. Den gibt es in sehr vielen Orten.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kinder-_und_Jugendnotdienst

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von hamburgerin01 am 25.06.2011 09:50
Status: Tao (10052 Beiträge)
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>Massive Probleme mit "Stiefvater"
Natürlich kannst du da raus?
Wann wirst du denn achtzehn?
Ab da wäre es nämlich rechtlich deutlich unkomplizierter.
Hast du irgendeine Adresse, wo du wohnen könntest?
Was ist mit deinem Vater?
Was ist mit andren Verwandten?
Irgendwelche sehr gute Freunde deren Eltern dich aufnehmen würden?


von Nick_19 am 25.06.2011 16:19
Status: Unsterblich (2754 Beiträge)
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>Massive Probleme mit "Stiefvater"
Raus darf ich nicht. Ich müsste heute eigentlich Arbeiten um mir zumindest etwas leisten zu können, da ich kein Taschengeld oder überhaupt etwas bekomme, aber ich darf nicht mal zur Arbeit raus... wegen denen werde ich auch noch meinen hart erkämpften Job verlieren :'(

Achtzehn werde ich erst in 4 Monaten.

Wohnen könnte ich bei meinem Freund er wohnt schon lange alleine oder bei seinen Eltern.
Vater ist irgendwo in Russland zu dem habe ich seit ich 5 bin keinen Kontakt.
Verwandte habe ich hier auch keine.


-- Editiert am 26.06.2011 11:27


von Alina4ka am 26.06.2011 11:20
Status: Frischling (6 Beiträge)
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>Massive Probleme mit "Stiefvater"
Du gehst in die Schule, also kommst Du raus. Geh morgen zum Jugendamt, und gut ist. Die müssen Dich sofort in Obhut nehmen, wenn Du das willst.

Nur, unterbringen beim Freund, das werden die mit Sicherheit nicht tun.

wirdwerden

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von wirdwerden am 26.06.2011 11:32
Status: Tao (8129 Beiträge)
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>Massive Probleme mit "Stiefvater"
Es kommt darauf an, wie unerträglich die Situation wirklich ist.
Wenn du die vier Monate bis zu deinem achtzehnten Geburtstag auf keinen Fall mehr bei deiner Mutter verbringen möchtest, nimmst du am Montag einfach alles Erdenkliche, was du kurzfristig benötigst oder dir besonders wichtig ist, mit in die Schule.
Nach der Schule gehst du dann zu den Eltern deines Freundes.
Und dann suchst du mit denen zusammen noch am selben Tag das nächstgelegene Jugendamt auf und bittest um Hilfe.
Du schlägst vor, vorrübergehend bei den Eltern deines Freundes bleiben zu können, während die Mitarbeiter des Jugendamtes sich die Situation bei dir zu Hause anschauen.

Um alles andere kümmert sich dann das Jugendamt.


von Nick_19 am 26.06.2011 15:36
Status: Unsterblich (2754 Beiträge)
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>Massive Probleme mit "Stiefvater"
Ich werde immer nachdenklich, wenn das Elternhaus just dann nicht mehr zumutbar ist, wenn der erste Freund auftaucht, und wenn dann der einzige Ausweg ist, mit dem Freund zusammen zu ziehen.

wirdwerden

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von wirdwerden am 26.06.2011 16:09
Status: Tao (8129 Beiträge)
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>Massive Probleme mit "Stiefvater"
Nun, sicherlich ändert sich dann auch einiges in dem Privatleben des entsprechenden Mädchens.
Da können zusätzliche Konflikte rasch auftreten.
Wenn auch nicht in dem Maße, wie es hier behauptet wird.

Ebenso fragwürdig schätze ich den Wahrheitsgehalt derer, die hier schreiben und nach einer dringenden Möglichkeit suchen, die minderjährige Freundin aus dem Elternhaus zu sich, und nur zu sich, zu holen.

Aber die Mitarbeiter des Jugendamtes werden sich das ja anschauen können.
Und einem Umzug nur in die Wohnung des Freundes wird ohnhin wohl kaum zugestimmt werden.
Mit Glück werden dessen Eltern als dafür geeignet eingeschätzt.



von Nick_19 am 26.06.2011 16:22
Status: Unsterblich (2754 Beiträge)
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>Massive Probleme mit "Stiefvater"
Ob es ein Glück ist, objektiv betrachtet, dass eine 17 jährige zu ihrem Freund zieht, das wage ich zu bezweifeln.

wirdwerden

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von wirdwerden am 26.06.2011 16:43
Status: Tao (8129 Beiträge)
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>Massive Probleme mit "Stiefvater"
Mit "Glück" wollte ich nur sagen, dass es eher unwahrscheinnlich ist.
Außerdem sprach da ja nicht von dem Freund, sondern von dessen Eltern, die ja angeblich die einzigen Kontaktpersonen sind.

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von Nick_19 am 26.06.2011 16:53
Status: Unsterblich (2754 Beiträge)
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