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Mahnung von Firma Haufe für unverlangtes Update

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Mahnung von Firma Haufe für unverlangtes Update

Hallo,

ich hab vor einiger Zeit eine Rechnungsmahnung für ein Taxman 2011 Update erhalten. Anscheinend soll ich vor über einem Jahr eine kostenlose Probeversion von Taxman installiert haben.
Bei der Installation war wohl ein Kästchen vormarkiert (!) dass ich später ein Update erhalten solle, kein Wort von Kosten soweit ich das aus der Antwort von haufe erkennen konnte.
Die Registrierung im Februar 2010 erfolgte über eine emailadresse, die ich nicht verwende, bei einem provider den ich nicht nutze. Darüber hinaus ist besagte Adresse seit fast einem Jahr nicht mehr aktiv, nach aussage des providers.

Ich hab geschrieben dass ich dieses Update 1. nicht möchte und 2. nicht bestellt habe. Trotzdem erhalte ich mittlerweile Inkassoandrohungen. Besagtes Update und Drohungen wurden auch nicht an meine Adresse geschickt, sondern an die meiner Eltern. Allerdings habe ich seit 4 Jahren meinen Wohnsitz woanders.

Was sollte ich als nächstes tun?

Gruß Matthg


von matthg am 20.06.2011 15:32
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>Mahnung von Firma Haufe für unverlangtes Update
Bei einem vormarkierten Kästchen sollte es ja alleine schon an der ausdrücklichen Zustimmung für diesen Vertrag mit Folgekosten handeln.
Auch kann man hier nicht von einer konkludenten Zustimmung ausgehen, da man sowas leicht übersehen kann und bei der reinen Installation eines Programmes auch niemand mit entstehenden Kosten durch Folgebestellungen rechnen kann.

Desweiteren hätte der Anbieter vor Gericht (wo er niemals mit einer solchen Forderung seinerseits erscheinen wird) wohl keine Chance zu belegen, dass überhaupt jemand, bzw. gar noch der Angeschriebene, dieses Update wirklich bestellte. Auch die IP-Adresse etc. helfen dort erstens nach dieser langen Zeit und dazu bei einem reinen zivilprozess kein Stück weiter.
Ich würde schlichtweg nach deinem Widerspruch gar nichts machen, sofern nicht der seeeehr unwahrscheinliche Fall eintreten sollte, dass ein amtliches Schreiben, wie ein gerichtlicher(!) Mahnbescheid, kommt. Sollte wirklich sowas kommen, was rein gar nichts über die Rechmässigkeit der Forderung aussagt, dann natürlich fristgerecht widersprechen.

Es ist mal wieder so ein netter Versuch...die einen zahlen aus Unsicherheit, die anderen zahlen nicht und wenn man die anderen dann noch etwas einschüchtert, zahlen vielleicht auch noch einige von denen.


-- Editiert am 21.06.2011 09:08


von seba79 am 21.06.2011 09:01
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>Mahnung von Firma Haufe für unverlangtes Update
Hallo,
vielen Dank für die Antwort. Beim deinem ersten Satz bin ich mir nicht ganz sicher was du meinst, aber ich habe garantiert nicht meine Zustimmung für einen Vertrag mit Folgekosten gegeben.
Ein gerichtlicher Mahnbescheid ist bislang nicht eingetroffen, es handelt sich lediglich um eine weitere Zahlungsaufforderung der Firma haufe, diesmal mit 10€ Mahngebühr als Aufschlag.
Andernfalls müsste ein "Inkassounternehmen ggf. zur gerichtlichen Beitreibung der fälligen Gesamtforderung einschließlich außergerichtlicher Mahnkosten" beauftragt werden.
Das Inkassoverfahren sei nur noch auf diesem Weg zu stoppen.

Soweit zum vollständigen Stand der Dinge, falls nötig kann ich auch eine verfremdete Version des Bescheids hochladen. Danke nochmal für deine Hilfe und auch für alle weiteren Beiträge.

Gruß

Matthg

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von matthg am 21.06.2011 13:13
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