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Märklin-Pleite hat offenbar juristisches Nachspiel - 1/1
AFP vom 20.09.2009   |   1265 Aufrufe   |   Rubrik: Nachrichten - Allgemein

Märklin-Pleite hat offenbar juristisches Nachspiel

Finanzinvestor verklagt Unternehmensberatung

Die Pleite des traditionsreichen Modelleisenbahnherstellers Märklin hat offenbar ein juristisches Nachspiel: Der Finanzinvestor Kingsbridge Capital, der Märklin 2006 gekauft hatte, fordert von der US-Unternehmensberatung Alix Partners 30 Millionen Euro Schadenersatz wegen Falschberatung, wie das "Handelsblatt" unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtet. Kingsbridge verlange damit die komplette Summe, die er bei dem Investment verloren hat. Märklin ist seit Februar im Insolvenzverfahren.

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Der Fall ist dem "Handelsblatt" zufolge ein Novum für die Branche. Nach Auskunft des Bundesverbands Deutscher Unternehmensberater sei kein Fall bekannt, in dem eine Unternehmensberatung wegen Fehlleistung derart angegangen worden sei. Zwar gebe es immer mal Streit um die Rechnung, doch habe bislang niemand versucht, einen Berater für den kompletten Ausfall eines Investments zu belangen.

20. September 2009 - 16.31 Uhr

© AFP Agence France-Presse GmbH 2009



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