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London bestellt nach Hinrichtung von Briten Chinas Botschafterin ein

AFP VOM 29.12.2009 | Nachrichten - International | 1093 Aufrufe
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Hinrichtung, China

Nach der Hinrichtung eines Briten in China hat das Außenministerium in London die chinesische Botschafterin einberufen. Großbritannien werde gegenüber Botschafterin Fu Ying verdeutlichen, dass es die vollstreckte Todesstrafe verurteile, sagte eine Sprecherin des Ministeriums am Dienstag. Der offenbar psychisch kranke und wegen Drogenschmuggels verurteilte Akmal Shaikh war am Dienstag ungeachtet zahlreicher Gnadenappelle hingerichtet worden. Es war die erste Hinrichtung eines Europäers in China seit mehr als 50 Jahren.

Der britische Außenstaatssekretär Ivan Lewis, der am Montagabend einen letzten Appell mit der Bitte um Gnade an China gerichtet hatte, kritisierte, dass Shaikhs Gesundheitszustand nicht berücksichtigt worden sei. China müsse begreifen, dass es nur dann in der Welt respektiert werde, wenn es die grundlegendsten Menschenrechtsstandards einhalte, sagte Lewis dem Sender Sky News.

29. Dezember 2009 - 14.27 Uhr

© AFP Agence France-Presse GmbH 2009


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