Lebenslange Haft für Angeklagten im Taximord-Prozess
AFP VOM 10.2.2011 | Nachrichten - Allgemein | 1339 Aufrufe Mehr zum Thema:Taxi, Mord
Unterbringung in Psychiatrie angeordnet
Im Prozess um den Taxi-Mord vom Bodensee ist der Angeklagte zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landgericht Konstanz ordnete für den 28-Jährigen zugleich die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus an, wie ein Gerichtssprecher sagte. Der Angeklagte Andrej W. gilt demnach als vermindert schuldfähig.
Der Angeklagte hatte im vergangenen Juni eine 32-jährige Taxifahrerin in Hagnau am Bodensee mit Stichen in den Hals ermordet. Tags zuvor hatte er eine weitere Taxifahrerin niedergestochen und vergewaltigt. Die 44-Jährige erlitt dabei bleibende Schäden. Die beiden Taten hatten bundesweit für Aufsehen gesorgt. Nach viertägiger Suche entdeckten Zielfahnder den flüchtigen Verdächtigen in der Gartenlaube seiner Großmutter in Senftenberg in Brandenburg.
Ein Gutachten hatte dem Angeklagten eine schwere Persönlichkeitsstörung sowie abnorme Sexualphantasien attestiert. In seinem Schlusswort hatte der 28-Jährige am Dienstag die Taten bedauert.
10.02.2011 - 17:01 Uhr
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