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Lebenlange Haftstrafe wegen Ermordung eines Babys in den Vogesen

AFP VOM 30.1.2010 | Nachrichten - Nachrichten | 533 Aufrufe
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Baby, Ermordung, Vorgesen, Mord

Anklage geißelt 41-jährigen Vater als skrupellosen Gewalttäter

Ein Schwurgericht in den Vogesen hat einen 41-jährigen Angeklagten der Ermordung seines vier Monate alten Sohnes schuldig befunden und gegen ihn eine lebenslange Haftstrafe verhängt. Das Gericht im ostfranzösischen Epinal folgte am Freitag dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Der Täter stammt aus Madagaskar.

Das Gericht befand den Angeklagten schuldig, den Säugling mit dem Kopf gegen die Wand geschlagen zu haben, weil er "zu viel weinte". Auch seine Partnerin und die anderen Kinder habe er gewalttätig behandelt. Der kleine Malik starb an einem elf Zentimeter langen Spalt in der Schädeldecke. Der Vater habe in der Vergangenheit wiederholt seine Kinder auf Stühlen nebeneinandergesetzt, damit sie sich ansähen, wie ihre Mutter geschlagen werde, sagte Staatsanwältin Morgane Robitaillie.

30. Januar 2010 - 01.41 Uhr

© AFP Agence France-Presse GmbH 2010


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