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Kurzschluss war Auslöser von Busbrand mit 20 Toten

AFP VOM 11.8.2009 | Nachrichten - Allgemein | 1096 Aufrufe
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Bus-Unglück

Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen ein

Das schwere Busunglück auf der A 2 in Hannover-Garbsen mit 20 Toten im vergangenen November ist auf technisches Versagen zurückzuführen. Wie die Staatsanwaltschaft Hannover mitteilte, löste ein Kurzschluss in einem Kabelbaum in der Bordküche die explosionsartige Verpuffung und das Feuer aus. Den Busfahrer trifft demnach keine Mitschuld. "Er hat den Brand weder früher erkennen noch sein Handeln darauf abstellen können", hieß es in der Erklärung. Die Staatsanwaltschaft stellte daher das Ermittlungsverfahren ein.

© AFP
Schweres Busunglück bei Hannover (AFP)
Basis für die Entscheidung ist ein technisches Gutachten des TÜV. Wodurch der Kurzschluss ausgelöst wurde, ließ sich laut Staatsanwaltschaft trotz eingehender Untersuchungen nicht klären. Das Unglück am Abend des 4. November 2008 überlebten lediglich 13 Businsassen.

Die Reisegruppe aus dem Großraum Hannover war auf dem Rückweg von einer Kaffeefahrt im Münsterland. Die meisten Opfer waren Rentner, aber auch ein 13-jähriges Mädchen starb in den Flammen. Unmittelbar nach dem Unglück hatte es Spekulationen gegeben, ein Fahrgast habe in der Toilette geraucht und so das Feuer verursacht.

11. August 2009 - 14.28 Uhr

© AFP Agence France-Presse GmbH 2009


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