Kurde wegen Anschlags 2005 zu lebenslanger Haft verurteilt
AFP VOM 29.12.2009 | Nachrichten - International | 1225 Aufrufe Mehr zum Thema:Terror
Ein türkisches Gericht hat einen militanten Kurden am Dienstag wegen eines 2005 verübten Anschlags mit fünf Toten in dem Badeort Kusadasi zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Anadolu erhielt Mehmet Siraç Keskin die lebenslange Strafe gleich sechsfach - fünf Mal für jedes Todesopfer des Anschlags und einmal wegen seiner "separatistischen Aktivitäten". Der Mann hatte demnach während der Anhörung vor dem Gericht in Izmir im Westen des Landes zugegeben, der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK anzugehören, jedoch bestritten, das Attentat verübt zu haben.
Bei dem Anschlag auf einen Minibus waren im Juli 2005 fünf Menschen ums Leben gekommen, darunter zwei Urlauberinnen aus Irland und Großbritannien. 13 weitere Menschen wurden verletzt, darunter fünf Briten.
29. Dezember 2009 - 19.17 Uhr
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