Kündigung vom Arbeitgeber - Was nun?

Mehr zum Thema:

Arbeitsrecht Rubrik, Kündigung, Kündigungsschutzklage, Sperrzeit, Abfindung

0 von 5 Sterne
Bewerten mit: 5 Sterne 4 Sterne 3 Sterne 2 Sterne 1 Stern
0

Richtiges Verhalten von Arbeitnehmern nach Erhalt einen Kündigung

Thema heute: Kündigung des Arbeitsverhältnisses

Leider kommt es immer wieder zu arbeitgeberseitigen Kündigungen. Lassen Sie sich dadurch nicht einschüchtern. Sie haben die Möglichkeit, innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Kündigung eine Kündigungsschutzklage beim zuständigen Arbeitsgericht zu erheben.

Florian  Brödel
seit 2016 bei
123recht.net
Rechtsanwalt
66482 Zweibrücken
Arbeitsrecht, Reiserecht, Sozialrecht, Verkehrsrecht, Zivilrecht, Versicherungsrecht, Strafrecht, Vertragsrecht
Preis: 95 €

Wer darf die Klage einreichen?

Eine Klage können Sie auch selbst bei der Rechtsantragsstelle ohne anwaltliche Hilfe erheben, über eine Gewerkschaft oder über einen Anwalt Ihrer Wahl. Die Kosten für einen Anwalt richten sich nach dem Streitwert, der in der Regel drei Monatsgehälter beträgt.

Arbeitnehmer sollten Kündigung anwaltlich prüfen lassen

Es empfiehlt sich, sich bei jeder Kündigung beraten zu lassen. Es droht unter Umständen eine Sperrzeit beim Bezug von Arbeitslosengeld, wenn die Kündigung verhaltensbedingt war. Zudem können weitere Nachteile eintreten. Kündigungen weisen oft Fehler auf, so kann die Sozialauswahl falsch sein, eine verhaltensbedingte Kündigung ohne Abmahnung ausgesprochen worden sein oder es werden die Formalien durch den Arbeitgeber nicht eingehalten.

123recht.net Tipp:

Schreiben Sie mit unserem interaktiven Muster Ihre Arbeitnehmerkündigung. Mit Berechnung des Resturlaubs und Fristen!

Jetzt Arbeitsvertrag kündigen

Gewisse Arbeitnehmer haben ggf. Sonderkündigungsschutz

Wenn Sie Betriebsratsmitglied sind, schwanger, altersgesichert oder schwerbehindert, haben Sie unter Umständen einen Sonderkündigungsschutz. Oft werden arbeitsgerichtliche Verfahren durch einen Vergleich beendet, dann fallen regelmäßig keine Gerichtskosten an. In der 1. Instanz muss jede Partei ihre Kosten für einen Anwalt selbst tragen, egal ob sie gewinnt oder verliert. Vertretungen durch Gewerkschaften sind für Mitglieder in der Regel kostenlos. Die Kosten für einen Anwalt werden ggf. durch eine Rechtsschutzversicherung beglichen, ansonsten kann bei Erfüllung der Voraussetzungen ein Anspruch auf Prozesskostenhilfe bestehen.

Aufhebungsverträge: Schließen Sie keinesfalls ohne anwaltliche Beratung einen Aufhebungsvertrag. Damit beenden Sie das Arbeitsverhältnis einvernehmlich. Es kann dann keine Kündigungsschutzklage mehr erhoben werden. Zudem droht eine Sperrfrist und Ruhenszeit beim Bezug von Arbeitslosengeld.

Gerne berate ich Sie zu allen Themen des Arbeitsrechts. Als Service besuche ich Sie auch gerne bei Ihnen zu Hause.

Ihre Servicekanzlei Rechtsanwalt Florian Brödel
www.rechtsanwalt-broedel.de
Wollen Sie mehr wissen? Lassen Sie sich jetzt von diesem Anwalt schriftlich beraten.