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Kündigen in der Probezeit;von Seiten des Arbeitnehmers..?

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Kündigen in der Probezeit;von Seiten des Arbeitnehmers..?

Guten Abend ins Forum..!

Brauche mal rat/ hilfe :

Ich arbeite seit gerade mal 3!Tagen wieder (nach Erziehungszeit), aber dachte schon nach einem bereits an Kündigung ;o(
Habe das Gefühl, ich bin den ganzen Anforderungen nicht mehr gewachsen- und auch der Beruf an sich...: ich kann mich nicht mehr so wirklich mit ihm identifizieren.

Nun steht in meinem Arbeitsvertrag:
...währen der Probezeit beträgt die Kündigungsfrist beiderseitig 2 Wochen...

Bedeutet das 2 Wo. zum Monatsende? Oder ist das völlig egal?
Sprich: wenn ich morgen die Kündigung abgebe, kann ich in 2 Wochen "gehen"?

Wer kennt sich aus; kann mir "helfen"/ baut mich auf ;o(((

Seit gegrüßt..;
Corinna H.


..noch eine Frage:

(bin hier gerad´ so rum gesurft und hab was von freistloser Kündigung gelesen..???)

Hab auch ICH die Möglichkeit fristlos zu kündigen?
(heute kündigen- morgen "zuhaus´ bleiben"?)

Im Arbeitsvertrag steht zwar was von: ..währen der Probezeit beträgt die Kündigungsfrist beiderseitig 2 Wochen (§ 622, III BGB)"; aber auch: "Das Recht der fristlosen Kündigung wird hiervon nicht berührt."
WAS heißt DAS ???



-- Editiert von Corinna H. am 05.04.2004 21:59:16

-- Editiert von Corinna H. am 05.04.2004 22:00:35


von Corinna H. am 05.04.2004 21:29
Status: Stift (50 Beiträge)
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>Kündigen in der Probezeit;von Seiten des Arbeitnehmers..?
Also für gewöhnlich ist während der Probezeit eine Kündigung von beiden Seiten per sofort gültig, ich finds ungewöhnlich, wenn da was von 2 Wochen steht, ich kenne es halt nur anders.

Habe selbst mal nach 6 Wochen gekündigt, weil ich meine Chefin nicht ertragen konnte (2 Mann Betrieb), das ging auch von heute auf morgen und 2 Wochen später hatte ich GSD was neues.

Wie dem auchs ei, wenn da was von 2 Wochen steht, gilt das so wie Du geschrieben hast, morgen kündigen und dann 14 Tage später "gehen", fristlose Kündigung heißt "aus wichtigem Grund" also wenn Du beim klauen erwischt wirst oder sowas, aus welchen Gründen ein AN fristlos kündigen kann weiß ich nciht so genau, schätze aber mal, Du solltest mit Deinem AG reden, Ihr kommt sicher zu ner Lösung, wie Dein "arbeiten" besser werden kann oder aber wie Du da wieder raus kommst.

P.


von Pumalein am 06.04.2004 08:38
Status: Philosoph (652 Beiträge)
Userwertung:  0,0  von 5 (von 0 User(n) bewertet)

>Kündigen in der Probezeit;von Seiten des Arbeitnehmers..?
Wenn du aus der Elternzeit zu deinem alten Betrieb zurückgekehrt bist, hast du aber doch keine Probezeit!!! ? Der alte Vertrag hat nun wieder Gültigkeit, und dort ist die Probezeit sicherlich schon längst vorbei.

Gruß


von MarionH am 06.04.2004 08:54
Status: Legende (370 Beiträge)
Userwertung:  0,0  von 5 (von 0 User(n) bewertet)

>Kündigen in der Probezeit;von Seiten des Arbeitnehmers..?
..an MarionH :

Ich bin in einem ganz neuen/anderen Betrieb angefangen.
Also: neuer Betrieb, neues Glück
;o(

Nun gut; werd wohl in den sauren Apfel beißen, kündigen & 2 Wo. "stark" sein müßen (trauer..).

Danke aber für die "Anteilnahme"; auch an PUMALEIN ;o)

Und falls noch jemand was "sagen" möchte..- freue mich!!!

Corinna H.



von Corinna H. am 06.04.2004 11:19
Status: Stift (50 Beiträge)
Userwertung:  0,0  von 5 (von 0 User(n) bewertet)

>Kündigen in der Probezeit;von Seiten des Arbeitnehmers..?
Hallo Corinna!
Wenn in deinem Vertrag steht beträgt die Kündigungsfrist beiderseitig 2 Wochen dann bedeutet das, du (oder dein AG) kannst morgen kündigen und am 21.04. gehen.
Sonst hätte es heissen müssen "2 Wochen zum Monatsende".

@ Pumalein
Die Regelung "Kündigung per sofort" kommt mir nun wieder ungewöhnlich vor.


von Gesil am 06.04.2004 17:36
Status: Legende (422 Beiträge)
Userwertung:  0,0  von 5 (von 0 User(n) bewertet)

>Kündigen in der Probezeit;von Seiten des Arbeitnehmers..?
Hallo Corinna,
wenn Sie unbedingt schnell aus Ihrem Arbeitsverhältnis rauskommen wollen, können Sie doch mal über einen Aufhebungsvertrag nachdenken. Sprechen Sie doch mal mit Ihrem AG.

MfG


von Rechtsanwalt Boris Arendt am 06.04.2004 18:50
Status: Stift (31 Beiträge)
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>Kündigen in der Probezeit;von Seiten des Arbeitnehmers..?
...Genau dies hab ich getan (wie auch RE Ahrendt riet).
Ich habe heut mit dem Arbeitgeber telefoniert (hatte heut meinen freien Tag), ihm mein "Problem" erläutert & morgen treffen wir uns und machen einen Aufhebungsvertrag.
Die Vertraglich bedingte Kündigungsfrist von 2Wo. waren ihm egal ;o)

Beim nächsten Job werd ich auf alle Fälle auf ein Probearbeiten bestehen!!!

Mfg.,
Corinna H.



von Corinna H. am 06.04.2004 22:13
Status: Stift (50 Beiträge)
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>Kündigen in der Probezeit;von Seiten des Arbeitnehmers..?
@pumalein
Eine Kündigung per sofort während der Probezeit gibt es nicht.

Corinna H. hat nur die sowieso geltende Gesetzeslage in ihrem Arbeitsvertrag vereinbart (§ 622 Abs. 3 BGB).

Eine Verkürzung dieser Kündigungsfrist kann nur in Ausnahmefällen vereinbart werden.

Die beste Möglichkeit ist daher ein Aufhebungsvertrag, wie Corinna H. ihn vereinbart hat.



von hh am 08.04.2004 09:48
Status: Tao (24737 Beiträge)
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>Kündigen in der Probezeit;von Seiten des Arbeitnehmers..?
Hi,

darf ich mal fragen, in welcher Branche du arbeitest? Probe arbeiten kenne ich eigentlich nur bei Pferde- bzw. Reitbetrieben.

-----------------
"Meddle not with dragons, for thou art crunchy and taste good with ketchup!"


von Curl am 09.04.2004 20:27
Status: Senior (158 Beiträge)
Userwertung:  0,0  von 5 (von 0 User(n) bewertet)

>Kündigen in der Probezeit;von Seiten des Arbeitnehmers..?
öhm welcher ag würde sich net freuen wenn einer sagt arbeite für lau u. gugg ob du dableiben willst. der ag muss nix für die zeit bezahlen u. du hast anfangs beim chef schonmal ein stein im brett, da du bereit bist für lau zu arbeiten. bei uns wird es auch so gehandhabt das man min. 1 tag hospitieren muss, damit arbeitnehmer u. chef sehen was sache ist.


von pOtH am 10.04.2004 18:40
Status: Unsterblich (1093 Beiträge)
Userwertung:  2,7  von 5 (von 7 User(n) bewertet)

>Kündigen in der Probezeit;von Seiten des Arbeitnehmers..?
Jetzt bin ich aber überrascht, dass das auch in anderen Branchen üblich ist. In der Pferdebranche ist es halt so, dass die Arbeit meist recht hart ist, und der AG keine Katze im Sack kaufen will. Es gibt wohl viele, die gern im Pferdebereich einsteigen wollen, sich das alles ganz toll vorstellen, eben so, als hätten sie irgendwo nen Stündchen Reitunterricht, halbe Stunde Betüdeln, Stunde Reiten, halbe Stunde Betüdeln. Und wenn sie dann am Tag 6-7 Pferde reiten sollen und eben nicht mehr so viel Zeit zum Betüdeln bleibt und sie abends auf dem Zahnfleisch gehen, dann schauen sie sich um.

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"Meddle not with dragons, for thou art crunchy and taste good with ketchup!"


von Curl am 10.04.2004 19:59
Status: Senior (158 Beiträge)
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