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Kreditkartenbetrug---Verdacht!---Bitte um Rat

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Kreditkartenbetrug---Verdacht!---Bitte um Rat

Guten Abend erstmal,

also es handelt sich um folgendes. Ich bin seit zwei Jahren besitzer einer Visa Kreditkarte und hatte damit niemals Probleme oder habe Sie jemals verloren. Letzte Woche als ich meine Abrechnungen durchsah, habe ich bemerkt das mir 1000€ abgebucht worden sind. Ich habe natürlich die Karte direkt sperren lassen. Bei den Abrechnungen habe ich gesehen, dass das Geld auf eine bekannte Online Poker Seite transferiert wurde. Ich habe noch nie etwas mit Poker zu tun gehabt und konnte mir bei besten willen nicht erklären woher jemand meine Daten haben könnte, da ich die Kreditkarte größtensteils nur zum Tanken benutze. Nun habe ich folgenden Verdacht, an der Tankstelle arbeitet seit ca. einem Monat ein neuer junger mann, der sich meine Karte letztes mal beim Kontrollieren der Unterschrift ziemlich ausgibig angesehen hat. Ich hab den verdacht das es sich die notwendigen daten gemerkt hat und die Karte dann sehr schlau dazu benutzt hat um geld zu dieser poker plattform zu überbuchen. Also meine Frage, reicht der Verdacht von mir aus um zur Tankstelle zu gehen und zu Verlangen in die Überwachungsvideos zu sehen und überprüfen ob er sich die daten vielleicht aufgeschrieben hat oder in handy getippt hat. Habe ich das Recht bei der Pokerfirma in das Spielerkonto zuzugreifen und zu überprüfen ob das geld vllt noch da ist? und was ist wenn er so schlau war und das Geld ABSICHTLICH an einen anderen Spieleraccount "verloren" hat zu dem er auch zugang hat. Gibts irgendeine möglichkeit dem hinterherzukommen. Wie sehen meine Chancen aus? danke euch schonmal im vorraus. Gute nacht

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von pedacino am 28.07.2012 02:19
Status: Frischling (9 Beiträge)
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Auf frag-einen-anwalt.de erhalten Sie eine Antwort in der Regel innerhalb von 2 Stunden. Sie bestimmen den Preis. Durchschnittlich 45 Euro.
>Kreditkartenbetrug---Verdacht!---Bitte um Rat
Es sollte eigentlich viel einfacher sein.

Kreditkartenzahlung stornieren und zurückbuchen lassen.

Siehe auch hier:
http://www.kreditkarten.net/ratgeber/kreditkartenzahlung-stornieren-und-zurueckbuchen-lassen.html

Anzeige gegen Unbekannt. Aufklärung des Falles sollte man der Polizei überlassen, welche naturgemäß deutlich mehr Befugnisse hat als Sie.


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"Nur meine Meinung, keine Rechtsberatung! "


von MitEtwasErfahrung am 28.07.2012 08:07
Status: Unsterblich (1564 Beiträge)
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>Kreditkartenbetrug---Verdacht!---Bitte um Rat
Ja ich weiß, das Bearbeiten des Falles sollte man IMMER der Polizei überlassen, ich werde da mal meinen Verdacht äußern.
Wie sieht das mit dem Stonieren und zurückbuchen der Zahlung aus, wenn der Täter meine ganzes Geld schon "verzockt" hat, kann mir nicht vorstellen dass das geld noch auf dem spieleraccount ist.

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von pedacino am 28.07.2012 13:07
Status: Frischling (9 Beiträge)
Userwertung:  0,0  von 5 (von 0 User(n) bewertet)

>Kreditkartenbetrug---Verdacht!---Bitte um Rat
Für Sie ist es absolut irrelevant, wohin das Geld hin ist.
Da Sie die Zahlung nicht autorisiert haben,
können Sie diese zurückbuchen lassen.

Empfehlenswert wäre in jedem Fall eine Anzeige gegen Unbekannt.
Mit Beschuldigungen die sich auf einfache Vermutungen stützten,
wäre ich an Ihrer Stelle sehr vorsichtig.




von nimminimmi am 28.07.2012 14:05
Status: Praktikant (11 Beiträge)
Userwertung:  0,0  von 5 (von 0 User(n) bewertet)

>Kreditkartenbetrug---Verdacht!---Bitte um Rat
Alles klar danke euch, dachte nur falls das Geld dann schon weg ist, also "verzockt" wurde, kann man es auch nicht wiederholen. Da bleibt ja jemand auf dem Tausend Euro sitzen. Wenn die mir das Geld zurückbuchen und das Geld verzockt ist, wer bezahlt dann die Tausend euro an mich. DIe bank? der Pokerbetreiber?

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von pedacino am 28.07.2012 14:20
Status: Frischling (9 Beiträge)
Userwertung:  0,0  von 5 (von 0 User(n) bewertet)

>Kreditkartenbetrug---Verdacht!---Bitte um Rat
quote:
Alles klar danke euch, dachte nur falls das Geld dann schon weg ist, also "verzockt" wurde, kann man es auch nicht wiederholen.

Doch, dass kann man sehr wohl. Auch eine Lastschrift von einem normalen Bankkonto kann storniert und ohne Probleme zurückgeholt werden.

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von Marie-Sophie40 am 28.07.2012 14:51
Status: Legende (311 Beiträge)
Userwertung:  1,8  von 5 (von 13 User(n) bewertet)

>Kreditkartenbetrug---Verdacht!---Bitte um Rat
Vermutlich wird die Kreditkartenfirma sich darauf berufen, das die Abbuchung authorisiert war, da die Sicherheitsnummer von der Rückseite angegeben wurde.





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"Die Beiträge stellen ausschließlich meine persönliche Meinung/Interpretation dar !

"


von Harry van Sell am 28.07.2012 23:48
Status: Tao (21166 Beiträge)
Userwertung:  2,9  von 5 (von 535 User(n) bewertet)

>Kreditkartenbetrug---Verdacht!---Bitte um Rat
Okay und das bedeutet.... das ich also doch für den Betrag aufkommen muss.... BITTE NICHT

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von pedacino am 29.07.2012 00:20
Status: Frischling (9 Beiträge)
Userwertung:  0,0  von 5 (von 0 User(n) bewertet)

>Kreditkartenbetrug---Verdacht!---Bitte um Rat
Dazu wäre abzuwarten, was die Kreditkartenfirma mitteilt.

Einige versuchen offenbar der Sicherheitsnummer von der Rückseite die gleiche Bedeutung wie einer PIN zuzuordnen.
Was natürlich absoluter Unsinn ist, da diese Nummer jedem der z.B. die Unterschrift prüft bekannt ist.



Sollte die Kreditkartenfirma so argumentieren, könnte man mitteilen das man die Wirksamkeit der Nummer für solche Fälle und die Gültigkeit der Argumentation im Falle einer weiteren Weigerung gerne einer gerichtlichen Prüfung zuführen wird.





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"Die Beiträge stellen ausschließlich meine persönliche Meinung/Interpretation dar !

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von Harry van Sell am 29.07.2012 00:37
Status: Tao (21166 Beiträge)
Userwertung:  2,9  von 5 (von 535 User(n) bewertet)

>Kreditkartenbetrug---Verdacht!---Bitte um Rat
Es wird sich sicherlich auch ermitteln lassen, welche IP die Transaktionen veranlasst hat.
Hier KANN sicherlich mitgeteilt werden, dass besagter Tankstellenmitarbeiter sich die Karte länger angeschaut hat, aber vorsichtig sein, was Verdächtigungen betrifft.

Die Eingabe des CVC Code ist keinerwegs ein Indiz dafür, dass die Transaktion berechtigt war, denn, wie Du bereits richtig erwähntest, jeder Mitarbeiter, der die Karte in die Hand bekommt, kann beim Abgleich der Unterschrift mit dem Beleg sich die dreistellige Zahl einprägen.
Daher gibt es mittlererweile 3D Secure bei MasterCard bzw. Verified by Visa für die entsprechende Karte, wo sämtliche Transaktionen noch durch ein eigenes PW bestätigt werden müssen.

Wie bereits geschrieben: Beim Herausgeber der Karte Widerspruch gegen die Zahlung einlegen und klären lassen, wer wann wie die Zahlung authorisiert hat. Wenn der Typ so doof war ein PayPal Konto anzugeben, dann findet sich schnell der Schuldige *g*

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von Albarion am 31.07.2012 00:02
Status: Unsterblich (993 Beiträge)
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