Krankenkassenbeiträge rückwirkend erstatten....
aufgrund Abmeldung des Arbeitgebers
...
haloo zusammen,
mein Problem ist sehr kompliziert. Ich weiß auch dass das Forum nicht mit einer Rechtberatung zu vergleichen ist, aber ich hoffe hier die ein oder andere fachkundige Person zu finden die dazu mal was sagen kann.
Ich bitte vorab schon mal um Entschuldigung. Zum besseren Verständnis muss ich weit ausholen.
Also, ich bin von Beruf Zahnmedizinische Fachangestellte. Ich habe 2011 meine Ausbildung abgeschlossen und bin von meinem Ausbilder direkt ins Angestelltenverhältnis übernommen worden.2006 wurde ich schwanger, teilte dies meinem Arbeitgeber mit und wurde aufgrund des Risikos an Infektionen zu erkranken während der gesamten Schwangerschaft an der Rezeption eingesetzt, wo ich vor der Schwangerschaft auch überwiegend tätig war.Ich arbeitete ganz normal Vollzeit bis Mai 2007.Da ging ich dann in den gesetzlichen Mutterschutz und bezog Mutterschaftsgeld, es folgte der Übergang in Elternzeit. Pflichtgemäß teilte ich meinem Chef mit, dass ich 1 Jahr Elternzeit beanspruchen würde. Kurz vor Ablauf der Elternzeit (im Mai 2008) bat ich ihn zu einem Gespräch. Die Elternzeit endete am 24.6.2008. Bei diesem Gespräch teilte er mir mit,dass er momentan Personel überbesetzt wäre und mich nicht beschäftigen könne. Eine Beschäftigung ab 1.8.2008 wäre denkbar.
Meines Wissens nach hatte ich einen Rechtsanspruch auf meine Stelle, gab mich aber zunächst damit zufrieden ab August wieder eingestellt zu werden.
2 Wochen später erhielt ich einen Anruf von ihm, dass er mich auch ab August nicht beschäftigen könne. Ich sollte versuchen Lewistungen an ALG1 zu bekommen und könnte mir aufstockend 160 Euro im Monat bei ihm dazu verdienen. Ich fand das eine Frechheit und habe damit einen Anwalt aufgesucht. Dieser versicherte mir ganz klar meinen Rechtsanspruch auf meine Stelle und schrieb meinen Arbeitgeber an. Zwischenzeitlich wurde bekannt dass ich wieder schwanger war. Nach Rücksprache mit meinem Anwalt teilte ich ihm die Schwangerschaft mit, wies aber ausdrücklich darauf hin bis zum Mutterschutz wieder arbeiten zu wollen. Seine Reaktion war ein schriftliches Beschäftigungsverbot aufgrund des Infektionsschutzes. Auch dieses legt ich meinem Anwalt vor. Um unseren Lebensunterhalt zu sichern musste ich zur Agentur für Arbeit. und Alg1 beantragen.Auch die Agentur für Arbeit schrieb meinen Arbeitgeber an und teilte ihm mit dass er mich wieder beschäftigen müsste, bewilligte mir bis zum Mutterschutz aber 361 Euro. Weitere 2 Wochen später erhielt ich vom Steuerbüro meines Chefs einen Bogen zur Abmeldung zur Solzialversicherung welche unterschreiben sollte und zurückschicken sollte. Ich nahm Rücksprache mit meinem Anwalt, und der sagte mir ich dürfe das keinesfalls unterschreiben, sonst stimme ich seiner Vorgehensweise zu. Tat ich also nicht. Das ganze Prozedere zog sich noch bis zur Geburt unserer zweiten Tochter. Ich teilte meinem Arbeitgeber nach der Geburt unserer Tochter im Januar 2009 dann mit dass ich dieses Mal 3 Jahre Erziehungszeit beanspruchen würde. Diese würde enden im Januar 2012. Fortan habe ich von ihm auch nichts mehr gehört. Zwischenzeitlich bekam ich im August 2010 noch ein Kind, befine mich nunmehr jetzt wieder im Bezug auf Elterngeld. Gestern bekam ich einen Anruf von meiner Krankenkassen, dass mir Rückwirkend von 2009 bis August 2010 die Beiträge in Rechnung gestellt werden sollen, was um die 10.000 Euro betragen würde.
Ich habe denen dort den Fall geschildert, als Nachweise die Elterngeldbescheide per Mail geschickt. Der Herr wollte sich mit meinem Arbeitgeber in Verbindung setzen. Nun rief er mich gerade wieder an und erklärte mir mein Arbeitgeber meine von nichts was zu wissen und habe mich, trotz fehlender Unterschrift meinerseits auch schon im August 2008 von der Sozialversicherung abgemeldet! Jetzt steh ich da! Ich habe den Herrn von der Krankenkasse gebeten mit meinem Anwalt Rücksprache zu halten, der ihm das Ganze sicher auch bestätigen kann. Ich habe nie eine Kündigung bekommen und selbst natürlich auch nie eine geschrieben. Der Herr von der Krankenkasse meinte für ihn wäre die Situation schwierig, weil ich dies behaupte und der Arbitgber was anderes. Er will jetzt erstmal einen Aufhebungsvertrag von meinem Chef anfordern, den er ja nicht haben kann, weil ich mich nie einverstanden erklärt habe. Leute ich bin fertig. Was mach ich jetzt? Ich kann doch keine 10.000 Euro bezahlen :-(
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von Somar0709 am 21.06.2011 12:57
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