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Klagen gegen US-Eignerfirma von "Costa Concordia" - 1/1
AFP vom 28.01.2012   |   679 Aufrufe   |   Rubrik: Nachrichten - International

Wellengang verzögert Abpumpen von "Costa"-Treibstoff

Klagen gegen US-Eignerfirma von Costa Concordia

Klagen gegen US-Eignerfirma von Costa Concordia

Leiche von deutscher Passagierin identifiziert

Die Suche nach den Vermissten konnte indes fortgesetzt werden. Nach Angaben des Zivilschutzes entdeckten Taucher dabei die Leiche eines weiteren Opfers. Die Frauenleiche wurde auf dem sechsten Deck in einem Teil des Schiffes gefunden, der unter Wasser liegt. Zudem wurde die Leiche einer weiteren deutschen Passagierin identifiziert. Das teilte die Präfektur der italienischen Stadt Grosseto mit. Mit der Identifizierung der Deutschen konnten 15 der bislang gefundenen 17 Toten identifiziert werden. Es handelt sich um fünf Deutsche, vier Franzosen, drei Italiener, einen Ungarn, einen Spanier und einen Peruaner.

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Die Kläger aus Florida, New York und Italien fordern insgesamt 460 Millionen Dollar (fast 348 Millionen Euro) Schadenersatz, wie ihr Anwalt Marc Bern der Nachrichtenagentur AFP sagte. Die Klageschrift wurde in Miami im US-Bundesstaat Florida eingereicht, weil Carnival dort ihren Sitz hat. Es handelte sich den Angaben zufolge nicht um eine Sammelklage.

Eine solche hatte ein anderer Anwalt der sechs Kläger, Mitchell Proner, am Samstag vergangener Woche angekündigt. Eine erste Sammelklage im Namen aller Besatzungsmitglieder und Passagiere war ebenfalls am Freitag in den USA eingereicht worden. Sie richtet sich ebenfalls gegen Carnival und ihre italienische Tochterfirma Costa Crociere. Die "Costa Concordia" war am Abend des 13. Januar mit 4200 Menschen an Bord vor der italienischen Toskana-Insel Giglio auf Grund gelaufen, Leck geschlagen und gekentert.

28.01.2012 - 16:30 Uhr

© AFP Agence France-Presse GmbH 2011


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