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Klageänderung, Stufenklage

4.1.2008 Thema abonnieren
 Von 
Susanne11
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 1x hilfreich)
Klageänderung, Stufenklage

Angenommen H war für die Firma F als Handelsvertreter tätig. Ein Vertrag existiert, er wurde aber von F nicht unterzeichnet.
F will H weder Provision noch Fixum zahlen, H erhebt Klage, weil er nicht weiß welche der von ihm vermittelten Aufträge storniert wurden, wovon die Höhe seines Provisionsanspruchs abhängt.
Klage:
„Die Beklagte wird verurteilt, dem Kläger Auskunft über die in der Zeit vom … bis … verdienten Provisionen sowie das im selben Zeitraum verdiente Gehaltsfixum zu erteilen.“

Nach zwei Wochen erweitert H seine Klage, um die Sache abzukürzen und errechnet seinen Provisionsanspruch unter der Annahme es seien keine Aufträge storniert worden.

Klageeerweiterung:

„Die beklagte Partei wird verurteilt, an die Klagepartei EUR … brutto nebst Zinsen hieraus in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz seit Klagezustellung zu zahlen.


Begründung:

Der Kläger war ab dem … für die Beklagte als Handelsvertreter tätig.“

Frage:
H beantragte offensichtlich eine Klageänderung, statt, wie beabsichtigt, eine Klageerweiterung.

Ist es sinnvoll die „Kageerweiterung“ zurückzunehmen und eine Stufenklage zu beantragen?
Entstehen dadurch höhere Kosten?


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"Freundliche Grüße
Susanne"

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2 Antworten
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#1
 Von 
guest123-1698
Status:
Student
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#2
 Von 
Was weiss ich?
Status:
Student
(2276 Beiträge, 616x hilfreich)
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