Kinderlärm - wo liegt die Toleranzgrenze
hallo,
wir wohnen in einem neubaugebiet in einem doppelhaus. die bebauung ist recht eng und so liegt das nächste doppelhaumit nur 5 meter abstand sehr nahe.
die schlafzimmer stehen sich also genau gegenüber. vor 3 monaten sind im nachbarhaus neue eigentümer eingezogen. sie haben 2 kids und die kinderzimmer liegen natürlich auf der selben seite wie unser schlafzimmer.
so kann es dann sein, dass man gegen 22 uhr nach einem anstrengenden arbeitstag ins bett fällt und nur noch schlafen will. aufgrund der sommerlichen temperaturen ist das schlafzimmerfenster gekippt. und dann fängt es fast regelmäßig an - das kleinkind gegenüber fängt zu weinen an und schreit fürchterlich. auch hier ist das fenster offen. man kommt nicht zur ruhe. und wenn man dann am wochenende mal ausschlafen kann, ist ab 6.30 gegenüber in den kinderzimmern die hölle los. weinen, schreiben und lautes spielen. aufgrund der engen bebauung glaubt man echt das ist genau vor dem fenster. ich habe nichts gegen kinder und normalen kinderlärm - ich habe selbst eines groß gezogen. aber solch einen lärmpegel gibt es kaum irgendwo in der umgebung.
was kann ich machen? die mutter hat sich beim einzug schon so vorgestellt, dass die kleine ein sehr lautes und schreiendes kind ist.
müssen wir uns jede art von lärm zu jeder uhrzeit gefallen lassen? welche möglichkeiten gibt es? ich meine auch die kleinen, wenn solch ein hoher lärmpegel im haus herrscht. in den zimmern ist parket verlegt, das ist natürlich auch sehr hellhörig und absolut nichts gegen den schallschutz.
soll ich eine 6 meter hohe schallschutzwand hochziehen um wieder zu meinem schlaf zu kommen?
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von pc-mw am 29.07.2012 12:34
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>Kinderlärm - wo liegt die Toleranzgrenze
Das Problem ist: Bei kleinen Kindern gibt es keinen Schalter den man drückt damit das Kind ausgeschaltet wird. Das wird Dir als Mutter doch selbst noch in Erinnerung geblieben sein, oder?
quote:
man kommt nicht zur ruhe. und wenn man dann am wochenende mal ausschlafen kann, ist ab 6.30 gegenüber in den kinderzimmern die hölle los.
Auch hier dürfte Dir als Mutter noch in Erinnerung sein, dass schätzungsweise 95% aller Kinder nicht ausschlafen KÖNNEN. Sie stehen früh morgens auf und sind fit wie ein Turnschuh, während die Eltern, tod müde wie sie sind, noch ein paar Stündchen länger schlafen KÖNNTEN.
Zumindest kenne ich kein einziges Kind im Kleinkindalter, dass sich hinsetzt, brav und leise ein Buch liest um niemanden zu stören.
Zitat:
soll ich eine 6 meter hohe schallschutzwand hochziehen um wieder zu meinem schlaf zu kommen?
Wenn für Dich die Kosten hierfür es wert sind, solltest Du dies in Betracht ziehen. Denn gegen das Geschrei des Kleinkindes wirst Du nichts anderes erreichen können.
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-- Editiert Marie-Sophie40 am 29.07.2012 21:14
von Marie-Sophie40 am 29.07.2012 21:05
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>Kinderlärm - wo liegt die Toleranzgrenze
Tja, so ist das mit den Grundstücksgrößen heutzutage. Aber es gibt Hoffnung. Es handelt sich um ein zeitlich begrenztes Phänomen. Aus eigener Erfahrung in einer Reihenhaus-Neubausiedlung kann ich sagen, dass das morgendliche Geschrei bei den meisten Kids so mit 4-5 Jahren aufhört. Dann schlafen die auch mal länger. Ohrstöpsel können in der Zwischenzeit (Sommermonate) helfen. Im Winter macht Mutti wegen Erkältungsgefahr der lieben Kleinen eh das Fenster zu. Und zu guter letzt hilft auch noch die gute alte Klingelmethode. Einfach mal rübergehen und sagen, dass man Kinder total toll findet, und dann fragen, ob es möglich wäre vor 8 auf Ruhe zu achten (z.B. Fenster zu in der Zeit).
Du schreibst allerdings von Kleinkindern, und da sind auch verständnisvolle Eltern (von denen gibts ja nicht so viel) leider machtlos. Die weinen ja nicht aus Spaß an der Freude.
Also mein Vorschlag: Erstmal die Gutschi gutschi Nummer: durchhalten, Ohren zustopfen und mal zum Kaffee rüber. Mit kooperativen Nachbarn findet sich bestimmt ein Kompromiß.
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von Wischnek am 30.07.2012 11:35
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