>Kindergeldanspruch nach Umzug
Vielen Dank an euch für eure Einschätzung!
Ich will kurz auf eure Beiträge eingehen.
Warum ich auf die 185,- Euro nicht verzichten will? Weil sie mir und meinem Sohn fehlen. Ich bin durch einen schwere Augenerkrankung in 2011 und nach schwerer Augen-OP rechts fast 9 Monate erwerbsunfähig gewesen und musste von meinen Rücklagen leben. Ich bin seit über 10 Jahren selbständig in der EDV-Branche tätig. Seit Ende 2011 kann ich wieder eingeschränkt arbeiten, mein Geld ist aber fast aufgebraucht und die Geschäfte laufen sehr schleppen wieder an. Unterstützung vom Staat in welcher Form auch immer, ist für mich das allerletzte Mittel und ich möchte keinesfalls darauf zurück greifen. Ich brauche das Geld. Durch die Widrigkeiten bei der Meldebehörde und die jetzt aufgetretenen Diskrepanzen bei der Kindergeld-Beantragung fehlen nun schon 5 Monate. Einen Monat will mir meine Ex abspenstig machen, das auch noch völlig zu unrecht! Ich möchte das im Grunde nicht so hinnehmen.
Sie hat mich wegen eines Streites um zu wenig gezahlten
Unterhalt (ich konnte nicht wegen schlecht laufender Geschäfte und eines nicht mehr zahlenden Großkunden) sogar bei der Staatsanwaltschaft angeschissen, die daraufhin 3 Jahre gegen mich ermittelt haben, wie gegen einen Schwerverbrecher. Ich musste Haus- und Gechäftsdurchsuchungen über mich ergehen lassen, hatte tagelang keine Rechner mehr zum arbeiten, weil bechlagnahmt, es wurde schlecht über mich geredet, weil laufend Polizei im Haus war... usw. Durch die ganzen Ermittlungen wurde auch mein Geschäft stark in Mitleidenschaft gezogen, weil die Leute spekulierten und redeten. Die Liste ist schier unendlich. Kaum hatte ich mal wieder etwas Ruhe, kam der nächste Brief von Polizei, Staatsanwalt oder Rechtsanwälten. Das geht nun fast 11 Jahre so. Sie ist damals klammheimlich verschwunden, als ich für mehrere Tage auswärts arbeiten war. Ich ahnte nicht einmal, dass sie einen anderen übers Internet kennen gelernt hatte, diesen jemand schon seit Monaten regelmäßig getroffen hatte und dann mit unserem Sohn zu ihm gezogen ist. Als dieser jemand meine Ex nach nur 6 Wochen krankenhausreif geschlagen hatte und sie bettelte wieder nach Hause kommen zu dürfen, weil es bei mir doch alles so schön war, zeigte ich ihr die kalte Schulter und lehnte endgültig ab. Meine Versuche meinen Sohn wieder nach Hause zu holen, endeten dann in der Androhung mich anzuzeigen und mich des sexuellen Missbrauches zu bezichtigen, um eine Rückkehr meines Sohnes für immer zu verhindern. Die Ex-Frau eines sehr guten Freundes hatte das bei der
Scheidung in die Tat umgesetzt, mein Freund durfte alleine aufgrund des Verdachtes seinen Sohn nur noch sehr selten und nur in Begleitung eines Mitarbeiters des Jugendamtes sehen. Das wollte ich mir und meinem Jungen nicht antun, also einigten wir uns auf ein Besuchsrecht und mein Sohn war immer in den Ferien da.
Mein Sohn hat letztes Jahr die Schule mit der mittleren Reife abgeschlossen. Nachdem er seine Mutter mehrmals schwer verprügelt hatte (mein Sohn hat in meiner Gegenwart noch nie gewalttätige Neigungen gezeigt und ist die Ruhe selbst!), bot ich meiner Ex an, ihn zu mir zu nehmen, sie meinte nur: "Nur über meine Leiche". Der Junge war immer nur eine Mittel, weiter Druck auf mich auszuüben. Meine Ex ist hochgradig manipulativ veranlagt und fühlt sich nur wohl, wenn sie auf andere Menschen größtmöglichen Einfluss nehmen, oder sie manipulieren oder gegeneinander aufbringen kann. Sie hat sich schon immer am Elend anderer erfreut. Nun zuletzt wollte er mich im Krankenhaus anrufen, um sich nach meinem Zustand zu erkundigen und seine Mutter riss das Kabel aus der Wand, als sie das mitbekommen hat, drohte ihm noch mit Hausarrest, Taschengeldsperre und Computerentzug. Sie hat mich dann angerufen und mir heulend erzählt, dass er sie mit dem Telefonhörer drei mal ins Gesicht geschlagen habe und mich gebeten ihn zur Vernunft zu bringen. Ich lehnte ab und legte ihr nahe, ihn endlich gehen zu lassen, nachdem sie ihn fast 11 Jahre gezwungen hatte in einer Umgebung zu leben, in der er sich nie wohl gefühlt hatte.
Das ganze Ausmaß kann man hier nicht in Worte fassen. ich bin heute noch schockiert mit einem solchen Menschen verheiratet gewesen zu sein, so getäuscht worden zu sein. Aber als "normaler" Mensch erkennt man Psychopathen wohl nur sehr schwer. Mittlerweile ist es so, dass mein Sohn seine Mutter hasst. Er hat zu Weihnachten Freunde in B. besucht und seiner Mutter gedroht, ihn nicht aufzusuchen, da er die Polizei rufen würde, sobald sie sich ihm nähern würde. Das war schon extrem.
Mein Sohn fängt im August eine Ausbildung als IT-Elektroniker an. Er meinte selbst, von seiner Mutter nie auch nur die geringste Unterstützung erfahren zu haben und deshalb letztes Jahr auch keine Lehrstelle gefunden zu haben.
Sicher möchte ich nur, dass mein Sohn sich gut entwickelt, seine schweren Defizite, die er seine Mutter zu verdanken hat, schnell aufarbeiten kann und einfach ein glückliches Leben führt.
Im übrigen ist meine Ex der Meinung, dass ich es nicht versuchen solle Unterhalt von ihr einzuklagen, da sie niemals Unterhalt an mich zahlen wird. Eher würde sie sterben, als mir auch nur einen Cent zu geben, so ihre Worte. Bisher habe ich nichts unternommen in Richtung Unterhalt, da ich klar komme. Dass sie aber zu Unrecht das Kindergeld einbehält, das ärgert mich maßlos. Ich denke, ich werde den Fall der hiesigen Familienkasse mal so in allen Details offen legen und schauen, was die unternehmen.
Im Grunde geht es mir um die Rechtslage. Wem steht für August das Kindergeld zu? Sie ist der Meinung, da er noch dort gemeldet war und sie nicht wusste, dass er nicht mehr zurück kommt, steht es ihr zu. Bei mir war er ja aber auch gemeldet... aber bei mir hat er gelebt im August. Aber recht haben und recht kriegen sind wohl zwei paar Schuhe. ich werde erst mal versuchen die hiesige und die dortige Familienkasse zu überzeugen, dass hier ein Fehlverhalten der Mutter vorliegt.
So, ich geh nun mal ins Wochenende.
Gruß, Michael
-- Editiert fb327669-31 am 03.02.2012 22:33
von Netjoker2000 am 03.02.2012 22:28
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