Justiz lehnt neuen Prozess zu Airbus-Absturz im Elsass ab
AFP VOM 22.9.2009 | Nachrichten - Nachrichten | 1069 Aufrufe Mehr zum Thema:Fluzeugabsturz
Unglück vor 17 Jahren kostete 87 Menschen das Leben
Der Absturz einer Airbus-Maschine vor 17 Jahren im Elsass kommt nicht erneut vor Gericht. Der französische Kassationsgerichtshof lehnte einen Antrag der Angehörigen der 87 Opfer ab, die mögliche Mitschuld des Flugzeugbauers an dem Unglück erneut zu überprüfen. "Damit ist der Fall auf juristischer Ebene abgeschlossen", sagte der Vorsitzende der Opfer-Vereinigung Echo, Alvaro Rendon. Er hatte gegen ein Urteil des Berufungsgerichts Colmar vom März 2008 Einspruch erhoben, das Airbus keine Schuld an dem Absturz zuwies.
Bei dem Absturz westlich von Straßburg waren am Abend des 20. Januar 1992 auch acht deutsche Passagiere getötet worden. Die Maschine der Gesellschaft Air Inter war auf dem Weg von Lyon nach Straßburg in dichtem Schneetreiben im Mont-Saint-Odile-Massiv zerschellt. Das Berufungsgericht Colmar hatte vor anderthalb Jahren alle sechs Angeklagten in einem Strafverfahren freigesprochen. Dabei wurde Airbus auch von zivilrechtlichen Ansprüchen wie etwa auf Schadenersatz ausgenommen.
22. September 2009 - 16.36 Uhr
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