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Italiens Parlament weist Antrag von Ermittlern in Sexaffäre ab

Italiens Parlament weist Antrag von Ermittlern in Sexaffäre ab

AFP VOM 3.2.2011 | Nachrichten - Allgemein | 496 Aufrufe
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Büros von Berlusconi-Vertrautem sollte durchsucht werden

Das italienische Parlament hat einen Antrag der Staatsanwaltschaft in Mailand auf Durchsuchung der Büros eines Vertrauten von Regierungschef Silvio Berlusconi zurückgewiesen. Das Abgeordnetenhaus lehnte das auf 700 Seiten begründete Ersuchen der Ermittler im Zusammenhang mit einer angeblichen Sexaffäre des angeschlagenen Ministerpräsidenten am Donnerstag ab. Gegen die Erlaubnis zu Durchsuchungen stimmten 315 Parlamentarier, 298 votierten dafür.

Berlusconi wird verdächtigt, bei Partys in seinen Anwesen die damals minderjährige Marokkanerin Karima El Mahroug alias Ruby für Sex bezahlt zu haben und im vergangenen Mai sein Amt missbraucht zu haben, um Rubys Freilassung zu erwirken, als diese wegen Diebstahlverdachts in Polizeigewahrsam war. Beide weisen die Vorwürfe zurück.

03.02.2011 - 22:01 Uhr

© AFP Agence France-Presse GmbH 2010

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