
Der italienische Fiskus hat Untersuchungen wegen eines Teils des Erbes des verstorbenen Fiat-Chefs Gianni Agnelli eingeleitet. Wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa am Mittwoch unter Berufung auf den Privatsender Italia 5 berichtete, befinden sich die fraglichen Güter im Wert von mehr als einer Milliarde Euro in der Schweiz. Mit dem Vermögen des 2003 verstorbenen Konzernchefs beschäftigt sich derzeit bereits ein Gericht in Norditalien, nachdem Agnellis Tochter Margherita Agnelli de Pahlen bisher unbekannte Reichtümer ihres Vaters im Ausland vermutete.
Die Untersuchung wurde laut dem Privatsender, der zum Medienimperium von Italiens Regierungschef Silvio Berlusconi gehört, als Reaktion auf die Klage der Agnelli-Tochter eingeleitet. Sie beschuldigt drei frühere Berater ihres verstorbenen Vaters, über die wahre Höhe seines Erbes zu schweigen.
12. August 2009 - 22.45 Uhr
© AFP Agence France-Presse GmbH 2009
