Ist ein unangemeldeter Vertreterbesuch erlaubt?

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Postwerbung und Vertreter sind hinzunehmen, können aber durch Hinweisschilder verboten werden

Arne Schinkel
Von Arne Schinkel
Mitgründer von 123recht.net und Frag-einen-Anwalt.de. Schreibt über das Recht aus ungewohnter Perspektive: seiner. Beachtet die Symptome und bekämpft die Ursachen. Weniger Paragrafen, mehr Eigenverantwortung. "Was jeder einzelne tun kann? Sehr viel: Verantwortung übernehmen. Und im Fall von Unrecht entscheiden: Da mache ich nicht mit!"

Frage: Nach der Geburt unserer Tochter hat das Krankenhaus mit unserem Einverständnis Geburtstag, Name und Adresse im Internet und in der Lokalzeitung veröffentlicht. Daraufhin wurden wir von einer Vertreterin besucht, die uns einen Koffer mit Babysachen schenken wollte - gegen Herausgabe weiterer persönlicher Daten. Ist das legal? Wir fühlten uns belästigt.

123recht.net: Da die Geburts- und Adressdaten öffentlich zugänglich waren, durfte das Unternehmen sie aufgrund dieser Informationen bewerben. Werbung per Post oder auch ein Vertreter vor Ort sind dazu nicht unüblich und zu tolerieren. Etwas anderes gilt nur, wenn Sie an Ihrem Briefkasten oder an Ihrer Haustür ausdrücklich Werbesendungen oder Vertreterbesuche verbieten. Wenn Sie so etwas künftig verhindern wollen, bringen Sie entsprechende Hinweisschilder an und schicken Sie der Firma einen Widerspruch.

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