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Iranische Teilnahme an Münchner Sicherheitskonferenz unsicher

Iranische Teilnahme an Münchner Sicherheitskonferenz unsicher

AFP VOM 18.1.2011 | Nachrichten - Allgemein | 652 Aufrufe
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Iran, Sicherheitskonferenz

Sicherheitskreise: Mit Fall der inhaftierten Deutschen verknüpft

Die Teilnahme eines hochrangigen iranischen Vertreters an der Münchner Sicherheitskonferenz Anfang Februar hängt möglicherweise von Zugeständnissen Teherans im Fall der zwei inhaftierten deutschen Reporter ab. Wie am Dienstag aus Sicherheitskreisen in Berlin verlautete, habe die iranische Regierung ihr Interesse signalisiert, auch in diesem Jahr wieder einen Teilnehmer zu entsenden. Die Frage einer Redemöglichkeit für den Iran sei allerdings verknüpft mit dem Schicksal der deutschen Reporter, die seit Oktober in iranischer Haft sind. Die Journalisten der "Bild am Sonntag" waren bei dem Versuch festgenommen worden, den Sohn der zum Tode verurteilten Iranerin Sakine Mohammadi Aschtiani zu interviewen.

Die Sicherheitskonferenz gilt als weltweit bedeutendstes Forum zum Austausch über sicherheits- und verteidigungspolitische Fragen. Hochrangige Regierungsvertreter und Experten werden vom 4. bis zum 6. Februar zum 47. Mal zu Diskussionsrunden und informellen Beratungen in der bayerischen Landeshauptstadt zusammenkommen. Im vergangenen Jahr hatte der inzwischen entlassene iranische Außenminister Manuschehr Mottaki an der Konferenz teilgenommen und am Rande der Veranstaltung mit dem Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Yukiya Amano, über das umstrittene Atomprogramm seines Landes verhandelt.

18.01.2011 - 15:31 Uhr

© AFP Agence France-Presse GmbH 2010

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