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Internet- und Computer-Ratgeber: Teil 1: Das Kind will ins Internet – was heißt das für die Eltern

Von 22.7.2010 | Ratgeber - Internetrecht, Computerrecht | 726 Aufrufe
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Internet

Die Ausgangslage 1:

Die Kinder wollen (und müssen wegen der Schule, wegen Freunden, wegen…) ins Internet. Wie sollen sich die Eltern verhalten?

Was kann man tun:

ZEIT investieren. Egal wie Sie die Sache angehen möchten, es bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als viel Zeit zu investieren. Klar, die Kinder und sie als Eltern können im Internet auch aus Fehlern lernen, aber muss das denn sein? Muss man in einem Chat an einen möglicherweise Pädophilen geraten? Muss man in eine Abo-Falle treten?

Das Internet ist ein großartiges Instrument um zu kommunizieren, sich zu bilden und noch viel mehr zu machen. Wenn man es beherrscht!

Und dafür muss Zeit investiert werden. Zeit, in der über die Gefahren gewarnt wird ohne allzusehr abzuschrecken. Zeit, damit die Kinder sich frühzeitig an Verhaltensregeln halten. Es ist aber auch wie im wirklichen Leben (für Computerspieler das so genannte „rl“ = real life = wirkliche Leben): „Selbst wenn ich mich an Verhaltensregeln halte, heißt das nicht, dass es die anderen auch tun. Trotzdem darf ich mich nicht ins Unrecht provozieren lassen.“ Diese Aufklärung vorab ist meiner Meinung nach der wichtigste Teil der ganzen Prozedur.

Hat man die Einleitung hinter sich heißt es aber dran bleiben. Ich bitte alle Eltern die Kinder nur stückweise „ins Netz“ zu entlassen. Ihre Kinder werden es Ihnen danken. Bestimmt!

Zusammenfassend sollten Sie diese Tipps befolgen: [Quelle: http://www.jugendschutz.net/pdf/Faltblatt_Surfen.pdf ]

  • Surfen Sie am Anfang zusammen mit Ihrem Kind.
  • Vermitteln Sie die wichtigsten Sicherheitstipps, z. B. : Gib deine Daten nicht preis!
  • Vereinbaren Sie, was Ihr Kind im Internet tun darf und was nicht.
  • Stellen Sie den PC mit Internet-Anschluss nicht ins Kinderzimmer.
  • Sagen Sie Ihrem Kind ausdrücklich, dass es bei Problemen zu Ihnen kommen soll.
  • Aktivieren Sie Sicherheitseinstellungen und installieren Sie zusätzlich Filter.

http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Pdf-Anlagen/Netz-fuer-Kinder-Kinderteil,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf

Die Ausgangslage 2:

Eltern, die selbst selten oder gar nicht am PC sitzen stehen vor der Aufgabe, ihrem Kind das Internet näher zu bringen, beziehungsweise, ihr Kind möchte das Internet nun nutzen.

Was kann man tun:

Alles was oben beim Ausgangsfall 1 unter „Was kann man tun“ aufgezählt wurde.

Aber zusätzlich: SICH SELBST MIT DEM INTERNET BESCHÄFTIGEN. DAS INTERNET LERNEN. NUR SO KÖNNEN SIE EINIGERMAßEN VERSTEHEN WAS IHR KIND DIE NÄCHSTEN JAHRE MACHEN WIRD.

Wie?

Bekannte bitten einem selbst das Internet beizubringen.

Bekannte bitten dem Kind das Internet zu zeigen und hierbei selbst dabei sein. (Warnung: Das Kind wird mit ziemlicher Sicherheit schneller lernen. Lassen Sie sich nicht entmutigen!)

Einen Kurs bei der VHS oder vergleichbaren Einrichtungen besuchen.

Sich selbst jeden Tag an den PC setzen und „learning by doing“ machen, d. h. dass Sie dadurch lernen, dass Sie selbst sich im Internet bewegen.

Lesen Sie folgenden Ratgeber und beherzigen Sie insbesondere die Seiten 20 ff. : http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Pdf-Anlagen/Netz-fuer-Kinder-Elternteil,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf

Und: Nicht aufgeben! Bleiben Sie dran!

Zum Abschluss möchte ich noch folgende Seiten ausdrücklich ans Herz legen [Quelle: http://www.jugendschutz.net/pdf/Faltblatt_Surfen.pdf ]:

Schauen Sie auch die anderen Teile des Ratgebers an:

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