Inkasso trotz Zahlung
Guten Tag.
Ich brauche einen Rat bezüglich einer Angelegenheit mit einem Inkassounternehmen.
Am besten fange ich mal chronologisch an:
Am 30. Januar 2010 habe ich eine Bestellung in einem Online-Shop durchgeführt und die Zahlung über einen bekannten Internetbezahldienst beauftragt.
Zum 1. Februar 2010 wurde versucht der Zahlbetrag in Höhe von 23 Euro von meinen Bankkonto abzubuchen. Dies gelang jedoch nicht, da eine Kontopfändung zum 1. Februar 2010 aktiv wurde. Über diese Pfändung wurde ich zum 3. März 2010 erst schriftlich informiert.
Um den Bezahldienst über meine Situation zu informieren und auf Kulanz zu hoffen, habe ich diesen am 5. Februar per Mail darüber informiert.
Leider waren die Antworten dieses Bezahldienstes nicht sehr verbindlich. Ein Zahlungsaufschub wurde mir leider nicht gewährt. Daraufhin erhielt ich eine Zahlungsaufforderung per Mail in Höhe von 23 Euro plus 5 Euro Gebühr für Rücklastschrift, was ja auch soweit in Ordnung ist.
Am 9. März 2010 erhielt ich eine erneute Aufforderung per Mail, die Zahlung zu leisten. Jedoch keinerlei Frist in dieser Mail enthalten.
Glücklicherweise konnte ich mich in der Zwischenzeit mit meinem Gläubiger soweit einigen, dass die Kontopfändung zum 10. März ruhend gestellt wurde. Über die Ruhigstellung habe ich jedoch erst zum 11. März eine Information erhalten, nach einem Anruf bei meiner Bank.
Die Überweisung in Höhe von 28 Euro habe ich direkt zum Abend des 11. März online aufgegeben. Laut meinem Kontoauszug wurde diese Überweisung zum 12. März ausgeführt.
Am 13. März erhielt ich eine Mail vom Bezahldienst, dass die Zahlung eingegangen ist.
Am gleichen Tag erhielt ich von einem in Deutschland recht bekannten Inkassounternehmen Post mit einer Forderung in Höhe von 87,07 Euro. Dieses Schreiben war auf den 12. März datiert.
Eine Anfrage per Mail am gleichen Tag bei dem Bezahldienst ergab, dass sich Zahlung und Inkassoübergabe überschnitten haben und der Inkassoauftrag zurückgezogen wurde.
Eigentlich dachte ich nun, dass alles erledigt ist.
Heute bekam ich jedoch erneut ein Schreiben vom besagten Inkassounternehmen, datiert zum 15. März, dass diese im Auftrag des Bezahldienstes den Verzugsschaden einfordern. Es handelt sich dabei um einen Betrag in Höhe von 59,07 Euro, also die Forderung vom 12. März minus den von mir überwiesenen 28 Euro an den Bezahldienst.
Also habe ich den Bezahldienst angerufen, welcher mir am Telefon versicherte, dass der Inkassoauftrag zurückgezogen wurde, ich mich bei weiteren Fragen aber mit dem Inkassounternehmen auseinandersetzen soll.
Meine Frage lautet nun: Wenn mir der Gläubiger sagt, dass Zahlung und Inkasso sich überschnitten haben und der Auftrag beendet wurde, wieso ich immer noch an das Inkassounternehmen zahlen soll?
Klar kann ich verstehen, dass dem Bezahldienst durch mich ein Aufwand entstanden ist, welchen ich auch gern zurück zahle. Allerdings habe ich das Gefühl, dass das Inkassounternehmen einfach nur seine Kosten von mir wieder haben möchte.
Nun brauche ich eine Rat bezüglich meiner Vorgehensweise. Muss ich nun murrend zahlen oder soll ich einfach abwarten?
Wenn was unklar ist, einfach fragen.
Für Antworten bedanke ich mich im Voraus
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von Chef665 am 17.03.2010 15:43
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