Hunderte gedenken Opfer des Amoklaufs von Oakland
AFP VOM 4.4.2012 | Nachrichten - Allgemein | 479 Aufrufe Mehr zum Thema:Amoklauf, Oakland, Opfer, College
Mutmaßlicher Schütze vor Gericht
Der ehemalige Schüler der christlichen Oikos University hatte am Montag sieben Menschen auf dem Campus erschossen und drei weitere verletzt. Der Schütze habe offenbar gezielt nach einer bestimmten Angestellten aus der Verwaltung gesucht, teilte die Polizei mit. Als er diese nicht finden konnte, tötete er wahllos sechs Frauen und einen Mann im Alter zwischen 21 und 40 Jahren. Die Opfer stammten demnach aus Nigeria, Nepal und Korea.
Oaklands Polizeichef Howard Jordan sagte dem Lokalsender KTVU, der mutmaßliche Schütze habe bei der Festnahme keinen Widerstand geleistet. Der 43-Jährige sei "sehr kooperativ" gewesen, habe aber "keine Reue" gezeigt. Die Ermittler vermuten Mobbing als Tatmotiv. Offenbar habe der Mann die Tat wochenlang geplant, weil sich Mitschüler wegen seiner schlechten Englischkenntnisse über ihn lustig gemacht hätten, sagte Jordan. Der 43-Jährige habe sich zudem beklagt, dass ihn auch die Angestellten der Oikos University schlecht behandelt hätten.
In einem Interview mit dem TV-Sender ABC sagte Jordan, der mutmaßliche Schütze sei vor einigen Monaten der Schule verwiesen worden. Er sei ein "sehr chaotischer, berechnender und entschlossener" Mann, der mit dem "festen Vorsatz, Menschen zu töten" seine alte Uni wieder aufgesucht habe.
04.04.2012 - 18:00 Uhr
© AFP Agence France-Presse GmbH 2012



