Hilfe bei negativen Arzt–Bewertungen durch jameda – Urteil des BGH

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Das neue Urteil des Bundesgerichtshofs vom 01.03.2016 bietet verbesserte Rechtsschutzmöglichkeiten für Ärzte gegen negative Bewertungen im Internet

Inzwischen liegt das jameda–Urteil des BGH vom 01.03.2016 (Az.: VI ZR 34/15) auch im Volltext vor.

Insgesamt kann gesagt werden, dass das Urteil die Rechtsschutzmöglichkeiten für Ärzte bei anonymen negativen Bewertungen im Internet deutlich erhöht.

Lars Jaeschke
seit 2010 bei
123recht.net
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Gewerblicher Rechtsschutz
35396 Gießen
Markenrecht, Medienrecht, Urheberrecht, Wettbewerbsrecht

Mit der – hinreichend und konkret – vermittelten Kenntnis des vom betroffenen Arzt beanstandeten Inhalts hat jameda als Diensteanbieter die Rechtsverletzung gewissenhaft zu prüfen und den Inhalt ggf. zu löschen.

Der BGH macht hier klare Vorgaben. Wird dem nicht Folge geleistet, beginnt der Bereich der eigenen Unterlassungshaftung des Providers.

Von einer negativen Internetbewertung betroffene Ärzte sollten sich nach dem neuen jameda-Urteil um unnötigen Zeitverlust und um Fehler zu vermeiden mehr denn je zeitnah an einen Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz wenden, der einzelfallbezogen mit einem konkreten Forderungskatalog an jameda herantritt und Ihre Interessen bestmöglich wahren kann.

Ich habe dieses Urteil HIER ausführlich besprochen.

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