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"Hexer" in Saudi-Arabien kann mit Widerruf Todesstrafe entgehen

AFP VOM 27.1.2010 | Nachrichten - International | 1342 Aufrufe
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Hexerei

Ein Libanese, der in Saudi-Arabien wegen "Hexerei" zum Tode verurteilt wurde, kann einem Zeitungsbericht zufolge mit einem formellen Widerruf vor Gericht sein Leben retten. Der 46-jährige Ali Hussein Sbat solle in den kommenden Tagen vor Gericht erscheinen, Reue zeigen und schwören, dass er nie wieder "Hexerei" praktizieren werde, berichtete die Zeitung "Okas" am Mittwoch. Andernfalls werde das Kassationsgericht in Mekka die Todesstrafe gegen den Mann bestätigen.

Sbat war im Mai 2008 in Medina festgenommen worden, weil er Talismane und Heilkräuter bei sich hatte. Presseberichten zufolge hatte er gegen Honorar Schwarze Magie praktiziert. Er sei darauf spezialisiert gewesen, Paare auseinanderzubringen. Der Mann war auch im Fernsehen aufgetreten. Im November 2008 wurde er zum Tode verurteilt. "Hexer" und "Wunderheiler" bieten im streng islamischen Königreich Saudi-Arabien allerorten ihre Dienste an. Im November 2007 wurde ein Ägypter wegen "Hexerei" enthauptet.

27. Januar 2010 - 14.37 Uhr

© AFP Agence France-Presse GmbH 2010


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