Hausmeister verlangt Geld bei Wohnungsübergabe
Hallo,
wir haben diese Woche Termin zur Wohnungsübergabe und der Hausmeister, der diese mit uns im Namen des Vermieters durchführen soll, möchte Geld für das Ablesen der Zählerstände. O-Ton Hausmeister: wenn Sie das selbst machen, kostet es nix, wenn wir das machen, dann kostet es 25 EUR und wenn die Heizungsfirma die Ablesung macht, kostet es 80 EUR.
Ich habe noch NIE etwas davon gehört, dass der Vermieter (oder sein Bevollmächtigter) Geld für das Ablesen der Zählerstände bei Wohnungsübergabe verlangen kann. Das machen doch Vermieter und Mieter gemeinsam und zeichnen gegen. Sehe ich das richtig? Ist irgendjemanden solch ein Fall bekannt?
Wir haben auf diese Forderung hin die Wohnungsbaugesellschaft angerufen, dort wurde nur lapidar gesagt, Ihnen wäre das mit den 25 EUR nicht bekannt. Weiter kam aber keine Regung. Meines Erachtens tendiert das ganz stark in die Richtung, dass sich der Hausmeister hier ein bisschen Geld nebenher "verdienen" will.
Gruß
seaturtle
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von seaturtle am 16.05.2011 12:59
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>Hausmeister verlangt Geld bei Wohnungsübergabe
(1.)
Lesen Sie die Zählerstände selber ab, notieren Sie das Ergebnis und teilen Sie es dem Versorgungsunternehmen und dem Vermieter mit.
(2.)
Machen Sie das zum Schluss der Wohnungsabnahme durch den Hausmeister und NACHDEM der Hausmeister das Abnahmeprotokoll unterzeichnet hat (siehe nämlich unten).
(3.)
Beschweren Sie sich anschließend beim Vermieter. Das Fordern einer Bezahlung für eine pure Selbstverständlichkeit im Zusammenhang mit einer Wohnungsabnahme ist mindestens eine Frechheit wenn nicht die Aufforderung, ein „Bestechungsgeld" zu zahlen. Wird nicht gezahlt, guckt der Hausmeister halt genauer hin, wird gezahlt, ist der Hausmeister großzügiger. Auch dem Vermieter kann ein einem solchen Verhalten seines Hausmeisters nicht gelegen sein (nämlich dann, wenn der Hausmeister grozügig ist, weil der Mieter ihm Geld zugesteckt hat).
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von Ilsa1939 am 17.05.2011 18:25
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>Hausmeister verlangt Geld bei Wohnungsübergabe
Dass es Ihnen nicht merkwürdig vorkommt, dass diejenige Person, welche die Wohnungsabnahme durchführt, vom Mieter erst einmal 25,- € für eine pure Selbstverständlichkeit verlangt, zeigt allenfalls, wie sehr sich Ihr Rechtsempfinden von dem normaler Menschen entfernt hat.
Vermutlich sind Sie selbst Hausmeister.
-- Editiert am 17.05.2011 19:59
von Ilsa1939 am 17.05.2011 19:58
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>Hausmeister verlangt Geld bei Wohnungsübergabe
quote:
für eine pure Selbstverständlichkeit
Was ist denn "eine pure Selbstverständlichkeit" ?
Für MICH ist es z.B. eine pure Selbstverständlichkeit, daß der Mieter eine Wohnung mit geputzten Fensterscheiben (so, wie er sie erhalten hat) zurückgibt.
Seltsamerweise gibt es Mieter, die davon abweichende Meinungen vertreten.
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