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Hausdurchsuchung

7.1.2012 Thema abonnieren
 Von 
Icarus
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)
Hausdurchsuchung

Hallo,

ein ehemaliger Bekannter hat mich (angeblich) letzte Woche wegen Besitzes und Handels mit Raubkopien angezeigt. Bei mir gibt es nichts illegales zu finden, in der Hinsicht habe ich also nichts zu befürchten. Valide Beweise kann der Anzeigen Erstatter daher auch nicht vorgelegt haben.

Muss ich nun mit einer Hausdurchsuchung rechnen?

MfG,
Icarus

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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
muemmel
Status:
Heiliger
(21187 Beiträge, 11260x hilfreich)

Das kann ja nun keiner aus der Ferne beurteilen - dazu müßte man wissen, was da konkret angezeigt wurde (namentlich der Umfang des Handels) und wie glaubwürdig das war. Im Übrigen: Warum sollte er Ihnen das extra mitteilen? Da könnten Sie ja theoretisch alles Belastungsmaterial aus dem Haus schaffen. Insofern ist doch zu vermuten, daß es gar keine Anzeige gibt und er Ihnen nur ein paar schlaflose Nächte bereiten wollte.

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#2
 Von 
Icarus
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

Ja, das stimmt natürlich, tut mir leid. Was konkret angezeigt worden sein soll weiß ich nicht. "Besitz und Handel mit Raubkopien" entspricht dem was mir telefonisch von der Person mitgeteilt wurde. Offenbart hat er mir das Ganze, da mich die Person erpressen wollte und angab die Anzeige nach Übergabe eines bestimmten Geldbetrages zurückzuziehen. Dass er die Anzeige sowieso nicht mehr zurückziehen könnte, falls er sie schon erstattet haben sollte, scheint der Person nicht bekannt zu sein.

Ich gehe inzwischen auch davon aus, dass es sich um einen Bluff handelt, und diese "Erpressung" nur ein Vorwand war, um mir von der angeblichen Anzeige berichten zu können und mich damit ein bisschen ins Schwitzen zu bringen. Naja, da ich im schlimmsten Fall eh nur meine EDV-Geräte für ein paar Monate los bin, warte ich jetzt einfach mal ab.

Vielen Dank für Ihre Antwort!

MfG,
Icarus

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#3
 Von 
muemmel
Status:
Heiliger
(21187 Beiträge, 11260x hilfreich)

Vielleicht sollten SIE mal zur Polizei gehen und die Geschichte berichten - solchen Leuten gehört doch das Handwerk gelegt... Und Sie sind bestimmt nicht der Einzige, wo er das probiert, zumal das Wissen um das Nicht-zurückziehen-können einer Anzeige ja leider nicht sehr verbreitet ist.

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