Hallo, ich werde vermutlich nicht um eine Privatinsolvenz herumkommen. Das Haus ist noch hochbelastet (über Marktwert) und gehört zur Hälfte mir und zur Hälfte meiner Frau (jaja, eigentlich der Bank). Wäre es denkbar diese Verbindlichkeit aus meiner Insolvenz herauszulassen, vorausgesetzt man einigt sich mit der finanzierenden Bank darüber, dass die Raten zukünftig von meiner Frau gezahlt werden ? Wenn das Haus verkauft werden würde, könnte ja nur die baufinanzierende Bank aus dem Verkaufspreis bedient werden (Eintrag im Grundbuch) und für meine andere Gläubiger würde es nichts bringen, da kein Kapital aus dem Verkauf übrig bliebe. Ist so etwas denkbar ?
Es geht ja wohl eher nicht darum, die Verbindlichkeiten aus dem Insolvenzverfahren rauszuhalten sondern den hälftigen Miteigentumsanteil. Das geht aber nicht unproblematisch. So lange du als Eigentümer eingetragen bist, gehört der hälfitge Miteigentumsanteil zur Insolvenzmasse. Liegt eine Überbelastung vor, dann kann es aber durchaus sein, dass die Immobilie vom IV freigegeben wird.