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Handwerker will Pfusch nicht übernehmen

4.1.2017 Thema abonnieren Zum Thema: Handwerker Pfusch
 Von 
Milchreis
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)
Handwerker will Pfusch nicht übernehmen

Hallo zusammen,

erstmal danke für eure Hilfe. Ich hoffe beim schreiben vergesse ich keine Details, wenn doch, macht mich bitte drauf aufmerksam. Nun zum Sachverhalt.
Vor etwas mehr als zwei Jahren wurde eine neue Heizungsanlage mit Tank, Heizkörpern, Heizungsanlage usw. eingebaut.
Seit einigen Monaten schon, fällt die Heizungsanlage immer wieder aus.
Im ersten Schritt habe ich versucht den Heizungsbauer zu erreichen, der die Heizung eingebaut hat.
Mehrere Mails und Telefonanrufe blieben unbeantwortet. Ein Brief welches ich per Einschreiben versendet habe, wurde zurückgeschickt (Annahme Abgelehnt).
Ich habe dann von meiner Seite versucht einen Heizungsbauer zu beauftragen, diese wollten aber nicht, da die Anlage noch Garantie hat und in einem Garantiefall keine Gewährleistung gegeben werden kann.
Nun gut, ich habe mich dann direkt mit dem Hersteller der Heizungsanlage in Verbindung gesetzt. Ein Servicetechniker war nun zwei mal da. Heute haben wir das Problem für den Ausfall der Anlage gefunden.

Problem: Der Heizungsbauer hat bei der Leitung von den Öltanks zur Heizungsanlage Anschlüsse für Wasserleitungen verwendet. Diese haben eine Gummidichtung und werden nach einer gewissen Zeit vom Öl angegriffen und werden undicht.
Daher zieht die Anlage Luft und schaltet aus.
Im schlimmsten Fall kann hier auch Öl austreten und das ganze Öl könnte auslaufen. Daher sollte es so schnell wie möglich gerichtet werden, bevor die Dichtungen komplett versagen.

Ich habe meinen Heizungsbauer angeschrieben, ihm den Sachverhalt dargestellt, mit der Androhung zum Anwalt zu gehen. Diesmal bekam ich eine Antwort, Zitat: "Lassen sie es sein, es kommen nur unnötige kosten auf sie zu. Ich weiß wovon in rede."

Um ehrlich zu sein bin ich sehr aufgewühlt, so eine "dreiste" Antwort habe ich nicht erwartet.

Nun zu meinen Fragen:

1 . Ist mein gang zum Anwalt gerechtfertigt?
2. Da die Leitung jederzeit undicht werden kann, kann ich einen Heizungsbauer beauftragen ohne später auf den Kosten sitzen zu bleiben?

Ich bedanke mich im Voraus und wünsche noch einen schönen Abend.

Mit freundlichen Grüßen

Milchreis

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Handwerker Pfusch


11 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(49627 Beiträge, 23339x hilfreich)

Was kostet denn der Austausch der Dichtungen?



Zitat (von Milchreis):
Ein Brief welches ich per Einschreiben versendet habe, wurde zurückgeschickt (Annahme Abgelehnt).

Den Umschlag hat man noch ungeöffnet? Da steht auch "Annahme Abgelehnt" drauf?



Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB .
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#2
 Von 
Milchreis
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo Harry van Sell,

der Brief wurde von meiner Mutter leider geöffnet. Aber das die Annahme Verweigert wurde steht drauf.
Der Austausch der Dichtungen ist kaum der rede wert. Ist schnell und einfach gemacht. Problem sind die Kosten für den Servicetechniker der das Problem erkannt hat. Diese belaufen sich für beide Besuche auf ca. 500 Euro.

Danke für die Hilfe.
Grüße
Milchreis

-- Editiert von Milchreis am 04.01.2017 22:03

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#3
 Von 
Sir Berry
Status:
Bachelor
(3192 Beiträge, 864x hilfreich)

Zitat (von Milchreis):
Der Austausch der Dichtungen ist kaum der rede wert. Ist schnell und einfach gemacht.

Dann solltest Du das auch schnell und einfach machen, denn es ist den Ärger und die Zeit der Rumeierei mit dem Heizungsmonteur nicht wert.

Ich habe allerdings leichte Zweifel daran, dass er nicht oelresistente Dichtungen eingebaut hat, denn die Teile sind im Einkauf nur wenige Cent teurer als normale Dichtungen. Von daher ist die Aussage des anderen Schraubers mit Vorsicht zu genießen.

Stutzig macht mich auch, dass der MA des Herstellers fürs Gucken 500 € haben will, aber die Dichtung bei der Gelegenheit nicht wechselt. Außerdem schreibst Du doch etwas von Garantie. Hast Du keinen Garantiefall angemeldet?

Warum hast Du nicht ein Einwurfeinschreiben verschickt bzw, hinterher geschickt? Oder den Brief zustellen lassen?

Alles nicht wirklich verkehrt, aber doch leicht neben der Spur.

Berry

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#4
 Von 
Milchreis
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo Berry,
da hast du natürlich recht. Aber da die Anlage zeitweise sogar alle paar Stunden ausfiel (Weihnachten verbrachte ich im Keller, um den Fehler mehrmals zu resetten) konnte es mir bei den jetzigen Wetterverhältnissen nicht schnell genug gehen.
Beim ersten Besuch hat der Servicetechniker auch eine Magnetspule und ein Ventil getauscht, Kostenpunkt gesamt 270 Euro. Der Austausch wäre auch auf das eindringen von Fremdluft zurückzuführen. Mit dem Besuch von heute kommen wir auf ca. 500 Euro.
Ob es dann ein Garantiefall wird, entscheidet der Servicetechniker vor Ort. Da der Defekt sich aber nicht auf die Anlage zurückführen lässt sondern durch das Eindringen der Luft an den falschen Dichtungen, ist es kein Garantiefall.
Und ob die Dichtungen falsch sind kann ich nicht Beurteilen. In diesem Fall vertraue ich darauf. Der Servicetechniker hat das Problem aufgenommen und ich werde in der Rechnung auch detailliert Auskunft bekommen was das Problem ist.
Was soll ich denn nun tun?
Wie ich auch geschrieben hatte, habe ich versucht andere Heizungsbauer zu beauftragen, diese aber abgelehnt haben da die Anlage eben noch Garantie hat und sie in einem Schadensfall keine Gewährleistung geben können.

Grüße
Milchreis

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#5
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(49627 Beiträge, 23339x hilfreich)

Zitat (von Milchreis):
und sie in einem Schadensfall keine Gewährleistung geben können.

Falsch. Die müssen Gewährleistung geben. Der einzige Weg dem zu "entkommen" ist den Auftrag abzulehnen.



Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB .
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#6
 Von 
Sir Berry
Status:
Bachelor
(3192 Beiträge, 864x hilfreich)

Hi,

was sollst Du tun?

Hab ich doch schon geschrieben. Tausch die Dichtungen aus und ärgere Dich nicht über die paar Cent oder Euro. Den Handwerker hättest Du ja auch vermutlich bezahlen müssen.
Kauf die Dichtungen aber im Fachhandel.

Zitat (von Milchreis):
Und ob die Dichtungen falsch sind kann ich nicht Beurteilen. In diesem Fall vertraue ich darauf.
Um einem anderen aufgrund dessen Geld aus der Tasche holen zu wollen reicht Vertrauen nicht. Im Bestreitensfalle brauchst Du sogar ein Gutachten.

Die 500 € vom Heizungsaufsteller wieder zu kriegen, da schätze ich Deine Chancen zwischen 20 und 0 % ein - mit der Tendenz gegen 0. Hauptsächlich weil ich nicht glaube das ein Fachhandwerker an Pfennigartikeln spart. Aber das ist jetzt mein Beitrag basierend auf "glaube".

Schau mal hier "https://www.amazon.de/419-tlg-Ringe-Dichtungen-best%C3%A4ndig-Gr%C3%B6%C3%9Fen/dp/B00477RB7W" da kostet ein ganzes Set nur 12,35 €. Die Direktverlinkung wollte heute abend nicht.

Du hast nachgeschoben, dass beim ersten Besuch eine Magnetspule und ein Ventil gewechselt wurde. Die 270 € dafür hättest Du auch an den Aufsteller zahlen müssen, falls die Teile tatsächlich kaput waren.

Bleiben 230 € Rest. Einen Teil davon hättest Du auch an ihn zahlen müssen, wenn er rausgekommen wäre und die Dichtungen gewechselt hätte. Auf die Idee falscher Dichtungen wäre wohl keiner gekommen.

Dein Schaden liegt also irgendwo im Bereich um 100 €.

Es liegt in Deiner Entscheidung bei der unklaren Sachlage dafür ein Faß aufzumachen.

Anders kann es in Richtung Hersteller und dessen Garantie aussehen. Aber dazu schreibst Du ja nicht all zu viel, vermutlich weil Du mit dem zufrieden bist.
Mir scheint, dass der Monteur wesentlich mehr gemacht hat, als er aufgrund des "Garantieauftrages" sollte. Aber vermutlich hast Du das im Gespräch mit ihm aus der Not heraus genehmigt.

SG

Norbert

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#7
 Von 
BudWiser
Status:
Praktikant
(588 Beiträge, 109x hilfreich)

Zitat (von Sir Berry):
https://www.amazon.de/419-tlg-Ringe-Dichtungen-best%C3%A4ndig-Gr%C3%B6%C3%9Fen/dp/B00477RB7W


Die sind Öl- und Säurebeständig. Heizöl ist was anderes.

Zitat (von Milchreis):
Hallo zusammen,
Problem: Der Heizungsbauer hat bei der Leitung von den Öltanks zur Heizungsanlage Anschlüsse für Wasserleitungen verwendet. Diese haben eine Gummidichtung und werden nach einer gewissen Zeit vom Öl angegriffen und werden undicht.
Daher zieht die Anlage Luft und schaltet aus.


Hä? Ölleitungen bestehen aus dünnen Kupferrohren (je nach Entfernung zwischen Tank und Heizung zwischen 6 mm und 10 mm Durchmesser). Dafür gibt es spezielle Verbinder (Schneidringverbinder). Aufgrund des weichen Materials Kupfer sind hier noch sog. Stützhülsen notwendig.

Wie will der HB da Installationsmaterial für Wasserleitungen verwendet haben?

Mach doch mal ein Bild von dem Elend und stellt das hier rein, damit man mal sieht, worum es geht.



Zitat (von Milchreis):

Vor etwas mehr als zwei Jahren wurde eine neue Heizungsanlage mit Tank, Heizkörpern, Heizungsanlage usw. eingebaut.


Das ist ein Bauwerk, Verjährung der Sachmängelhaftung nach 5 Jahren.

Zitat (von Milchreis):

Ich habe dann von meiner Seite versucht einen Heizungsbauer zu beauftragen, diese wollten aber nicht, da die Anlage noch Garantie hat und in einem Garantiefall keine Gewährleistung gegeben werden kann..


Den Ursprungsheizungsbauer unter Fristsetzung zur Instandsetzung auffordern. Nach fruchtlosem Verstreichen der Frist stehen die weiteren Rechte des Käufers dann in § 437 BGB . In Verbindung mit dem nachfolgendem Hinweis einen anderen Betrieb mit der Instandsetzung beauftragen und die Kosten dafür einfordern.

Zitat (von Milchreis):

Im schlimmsten Fall kann hier auch Öl austreten und das ganze Öl könnte auslaufen. Daher sollte es so schnell wie möglich gerichtet werden, bevor die Dichtungen komplett versagen..


Da würde ich mir jetzt mal das WHG und die Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen verinnerlichen.

Da steht nichts drin von "wenn ein Handwerker für seinen Pfusch nicht einstehen will, gelten das Gesetz und die Verordnung nicht".


Signatur:Komme gleich wieder. Godot
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#8
 Von 
-Laie-
Status:
Richter
(8115 Beiträge, 3334x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Falsch. Die müssen Gewährleistung geben

Du hast den Zusammenhang nicht richtig verstanden.

Zitat (von Milchreis):
Ich habe dann von meiner Seite versucht einen Heizungsbauer zu beauftragen, diese wollten aber nicht, da die Anlage noch Garantie hat und in einem Garantiefall keine Gewährleistung gegeben werden kann.
Der selbst beauftragte Heizungsbauer übernimmt den Schaden nicht auf Gewährleistung, denn warum sollte er auch, denn er ist ja schließlich nicht der Gewährleistungsgeber. Alles o.k.

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#9
 Von 
BudWiser
Status:
Praktikant
(588 Beiträge, 109x hilfreich)


Zitat (von milchreis):

Der Austausch wäre auch auf das eindringen von Fremdluft zurückzuführen


Was bitte schön hat eine Magnetspule (ein elektrisches Bauteil) mit Fremdluft zu tun? Da hat einer auf blauen Dunst ausgetauscht in der Hoffnung, den Fehler behoben zu haben.

Zitat (von micbu):
Zitat (von Harry van Sell):
Falsch. Die müssen Gewährleistung geben


Du hast den Zusammenhang nicht richtig verstanden.
Zitat (von Milchreis):
Ich habe dann von meiner Seite versucht einen Heizungsbauer zu beauftragen, diese wollten aber nicht, da die Anlage noch Garantie hat und in einem Garantiefall keine Gewährleistung gegeben werden kann.
Der selbst beauftragte Heizungsbauer übernimmt den Schaden nicht auf Gewährleistung, denn warum sollte er auch, denn er ist ja schließlich nicht der Gewährleistungsgeber. Alles o.k.


Der neue HB sollte doch nicht für lau den Murks wegmachen, sondern gegen Bezahlung? Der aber will nicht, weil da noch ein anderer HB in der Verpflichtung steht und er diesem nicht "ins Handwerk pfuschen will"? So hatte ich das jedenfalls verstanden.

Aber wenn der neue HB Hand anlegt und Geld dafür bekommt, muß er natürlich für seine Arbeit geradestehen.


Das Problem ist doch, wenn jetzt einer die Leitungen wie auch immer abdichtet, und die Anlage funktioniert danach immer noch nicht richtig, wessen Schuld ist das? Lag es tatsächlich nur an falschen Dichtungen?

Da wurde vor ca. 2 Jahren Tank, Heizkörper, Heizungsanlage usw. eingebaut. Da kann doch alles mögliche falsch gelaufen sein. Zum Beispiel: Wo steht der Tank? Wie lang sind die Leitungen? Einstrang oder Zweistrang? Davon abhängig ist der Leitungsdurchmesser. Zu groß bedeutet höheren Unterdruck zum Ansaugen, damit Luftblasenbildung. usw. usw. Ölbrennwert mit kleineren Düsendurchmessern, die sind empfindlich bei Luftbläschen. Auskleidung des Schornsteins, andere Züge. Was weiß ich nicht alles.

Verständlich, daß da ein anderer Heizungsbauer nicht ran will. Der tauscht Dichtungen aus, die Anlage funktioniert weiterhin nicht so wie gewünscht. Und dann geht der Kunde ihm auf den Senkel was dieser nicht tun würde wenn er den Auftrag ablehnt.

-- Editiert von BudWiser am 05.01.2017 09:13

Signatur:Komme gleich wieder. Godot
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#10
 Von 
Milchreis
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo zusammen,
ich komme jetzt erst dazu zu antworten. Es wurde hier in einer Nacht viel geschrieben.

Hallo Berry bzw. Norbert:
Ob ich meinen ursprünglichen HB auch hätte bezahlen müssen, damit er seinen Pfusch richtet lasse ich mal dahingestellt, wir hätten uns hier bestimmt einigen können ohne so ein "Faß" aufzumachen. Ob er es selber gesehen hätte und den Fehler gerichtet hätte in dem er mir sagt, dass er die falschen Kupplungsstücke verwendet hat wage ich zu bezweifeln.
Vertrauen ist das eine, da hast du natürlich recht. Aber ich habe mich selber in die Thematik reingelesen, diese Kupplungsstücke sollten es sein:
https://haustechnik-binder.de/de/Heizung/Oel-und-Tankzubehoer/Ermeto-Verschraubungen/GOK-Schneidring-Kupplung-8mm-x-8mm
Nach DIN EN 1254 für Heizölleitungen.
Die Überwurfmutter ist aber eckig, bei meinen Kupplungsstücken sind die Überwurfmuttern an den Stirnflächen sauber abgerundet. Das hat mich schon mal stutzig gemacht. Auf Nachfrage bei einem weiteren Heizungsbauer meinte dieser, dass das der optische Unterschied der Kupplungsstücke ist.
Diese Variante ist eingebaut:
https://ssl.solarheizungsshop.de/sanitaer-installation/rohr-fitting-systeme/gewinde-fittinge/chrom/1074/chrom-kupplung
Nach DIN 50930-6, für Wasserleitungen.
Der Fehler ist erkannt und muss gelöst werden. Hinzu kommen eben die Rechnungen vom Hersteller der Anlage.

Hallo BudWiser,
du hast natürlich Recht, es sind Kupferrohre. Dieses Detail war mir nicht so wichtig, als ich meinen Text schrieb. Welchen Durchmesser diese haben kann ich jetzt nicht sagen, werde es Ausmessen, sobald ich heute Nachmittag wieder zuhause bin und auch ein Bild einstellen.
Du schreibst noch, dass ich ihm eine Frist setzen soll. In meiner gestrigen Mail schrieb ich an ihn, dass er mir bis zum 9. Januar bitte bescheid geben soll wie wir hier weiter verfahren und daraufhin kam ja die dreiste Antwort "Lassen sie es sein, es kommen nur unnötige kosten auf sie zu. Ich weiß wovon in rede."
Um ehrlich zu sein, ist das der Punkt der mich so fertig macht. Hätte er auf meine vorherigen Nachrichten regiert, wäre er vorbeigekommen und hätte es gerichtet, dann wäre dieser ganze Aufwand unnötig. Wir hätten uns darauf einigen können, dass ich die Fahrtkosten übernehme, er tauscht die Kupplungsstücke und alle sind glücklich. Und ja, so kulant wäre ich auch gewesen, man sieht sich schließlich immer zweimal im Leben.
Und was die Magnetspule angeht:
Nun die hat er getauscht, weil sie Aussetzer gehabt hätte. Ich denke der Servicetechniker hat mich damit ruhig stellen wollen, Bauteil kostet aber auch nur ein paar Euro.
Thema neuer Heizungsbauer:
Das sich ein anderer nicht darum kümmern möchte ist vollkommen verständlich. Wie du schon geschrieben hast, ist es nicht sicher ob durch den Tausch der Dichtungen auch das Problem behoben ist. Es müsste getauscht und beobachtet werden.
Erschwerend kommt hinzu, dass ich auch mal die Wartung der Anlage in Auftrag geben sollte. Aber auch hier traut sich kein HB ran, solange die Anlage Probleme hat.

Nun ja, ich bin gerade dran einen HB zu finden der kurzfristig vorbeikommt. Halte euch auf dem laufenden.

Grüße

Milchreis



-- Editiert von Milchreis am 05.01.2017 10:17

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#11
 Von 
BudWiser
Status:
Praktikant
(588 Beiträge, 109x hilfreich)

Zitat (von Milchreis):

https://haustechnik-binder.de/de/Heizung/Oel-und-Tankzubehoer/Ermeto-Verschraubungen/GOK-Schneidring-Kupplung-8mm-x-8mm. Nach DIN EN 1254 für Heizölleitungen.

Diese Variante ist eingebaut:

https://ssl.solarheizungsshop.de/sanitaer-installation/rohr-fitting-systeme/gewinde-fittinge/chrom/1074/chrom-kupplung
Nach DIN 50930-6, für Wasserleitungen.

Mannomann...das soll ein Heizungsbauer fabriziert haben? Hat der seinen Meisterbrief aus dem Kaugummiautomaten gezogen?
Da sollte man schon alleine an der Verchromung erkennen, daß die bei Ölleitungen nichts zu suchen haben.

Laß den laufen, der weiß ohnehin nicht, wie er die Probleme in den Griff kriegen soll.

Ermeto ist übrigens ein Markenname, wird aber umgangssprachlich für "Schneidringverschraubung" gebraucht. So wie "Tempo-Taschentuch" für alle Papiertaschentücher, Wollte keine Markenrechtsverletzung begehen.

Zitat (von Milchreis):

Hallo BudWiser,
werde es Ausmessen, sobald ich heute Nachmittag wieder zuhause bin und auch ein Bild einstellen.

Ausmessen ist wohl nicht nötig, wenn die oben angegebenen Verschraubungen die richtigen sind (8 mm).

Wichtig ist auch, daß die die Stützhülsen reinkommen (werden in das Kupferrohr gesteckt). Sonst drückt das weiche Kupferrohr im Laufe der Zeit im Bereich des Schneidringes durch und wird undicht.

Zitat (von Milchreis):

Thema neuer Heizungsbauer:
Das sich ein anderer nicht darum kümmern möchte ist vollkommen verständlich. Wie du schon geschrieben hast, ist es nicht sicher ob durch den Tausch der Dichtungen auch das Problem behoben ist. Es müsste getauscht und beobachtet werden.
Erschwerend kommt hinzu, dass ich auch mal die Wartung der Anlage in Auftrag geben sollte. Aber auch hier traut sich kein HB ran, solange die Anlage Probleme hat.

Wenn Du nicht gerade zwei linke Hände mit lauter Daumen dran hast, lassen sich die Verschraubungen auch selbst austauschen. Beobachten muß man ohnehin selbst.

Gehen da eine oder zwei Leitungen zum Tank? Bei Zweileitung ist eine die Saugleitung und die andere die Rücklaufleitung. Ist da ein Entlüfter eingebaut? Leitungsverlegung leichte Steigung zum Tank - damit Luftbläschen nach oben steigen können und nicht zur Ölpumpe hinwandern bei Brennerstillstand.





-- Editiert von BudWiser am 05.01.2017 11:58

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