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Hälfte des Vermögens von Thailands Ex-Regierungschef beschlagnahmt

AFP VOM 26.2.2010 | Nachrichten - Nachrichten | 661 Aufrufe
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Korruption, Shinawatra

Urteil des Obersten Gerichts gegen Thaksin

Der gestürzte thailändische Regierungschef Thaksin Shinawatra muss mehr als die Hälfte seines Milliardenvermögens an den Staat abgeben. Das Oberste Gericht in Bangkok urteilte am Freitag, dass von den umgerechnet 1,7 Milliarden Euro Vermögen des im Exil in Dubai lebenden Politikers mehr als die Hälfte vom Staat eingezogen wird. "Die Mehrheit der Richter hat entschieden, dass das Vermögen, das von Thaksin eingezogen wird, 46,73 Milliarden Baht (rund eine Milliarde Euro) beträgt", teilte das Gericht mit. Das Geld stammt unter anderem aus dem Verkauf von Thaksins Telekommunikationsfirma Shin Corp 2006 nach Singapur.

Der 2006 gestürzte Thaksin war im August 2008 ins Ausland geflohen, um einer Gefängnisstrafe wegen Korruption in seinem Heimatland zu entgehen. Im Oktober desselben Jahres wurde er in Abwesenheit zu zwei Jahren Haft verurteilt. Das Vermögen wurde eingefroren.

26. Februar 2010 - 15.52 Uhr

© AFP Agence France-Presse GmbH 2010


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