Höhe des Kostgeldes

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>Höhe des Kostgeldes
Ich habe jetzt einmal zwei Antworten bei Frag eine Anwalt gefunden.

http://www.frag-einen-anwalt.de/forum_topic.asp?topic_id=5620

http://www.frag-einen-anwalt.de/forum_topic.asp?topic_id=14514

Das zweite ist allerdings eine Berechnung inwieweit das Kind selbst für seinen Lebensuntrhalt zu verwenden . Achtung damit ist nicht beantwortet in welcher Form es das tut.
Soweit ich aus den beiden Antworten schlussfolgern kann:
Gibt es zwei Möglichkeiten:
Entweder das Kind gibt hier der Mutter Kostgeld und bekommt dafür auch Nahrung usw.
Oder es gibt keines dann dürften durch das Kindergeld Kosten , für Miete, Strom WAsser gedeckt sein.

Wie gesagt wenn Steffi kein Essen will muss sie das auch nicht. Allerdings
durchaus im Haushalt helfen . Also mal Rasen mähen oder im Winter Schnee räumen , was weiss ich .


von Ranunkel am 01.10.2006 15:32
Status: Senior (159 Beiträge)
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>Höhe des Kostgeldes
Hallo Steffi,
ich glaube, es liegt deinen Eltern fern, dich über den sogenannten Tisch ziehen zu wollen. Eigentlich wollen Eltern für ihre Kinder doch immer nur das Beste! Hast du schon mal konkret darüber nachgedacht, weshalb deine Eltern überhaupt Kostgeld von dir erwarten?
Sicherlich ist es richtig, daß du bei deiner Zeugung nicht *ich will in diese Welt geboren werden* gerufen hast. Kann mir jedoch vorstellen, dass auch DU ein Kind der Liebe bist!
Und dein - von dir als wesentlich besser verdienender bezeichnete - Vater... ich denke, auch er hat mal mit einem knappen Lehrlingslohn begonnen, es jedoch immerhin zu einem 2stöckigen Haus gebracht!!!!!! und das ohne Kostgeld von dir, vermutlich seinerseits sogar auch ohne Gedanken daran, dass die Tochter, wenn er mal alt und grau ist, sich um ihn kümmern wird. Schon mal darüber nachedacht, wie vielen Eltern es nicht vergönnt ist, alt und grau werden zu dürfen!?

Ich empfehle, miete dir eine eigene Wohnung. Du könntest das Kindergeld dann für dich selbst beantragen. Hättest es zusammen mit deiner Ausbildungsvergütung ganz für dich alleine und könntest somit DEIN Leben leben und das für dich scheinbar leidige Thema Kostgeld wäre somit erledigt.

Leben und leben lassen...

ist doch eigentlich ganz einfach! Oder?

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"Das Leben wie ein Lokus ist, man macht viel durch, oft ist es Mist ;-)"



von Bosel am 01.10.2006 15:56
Status: Frischling (3 Beiträge)
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>Höhe des Kostgeldes
Eines ist jedoch beruhigend: dass die Unterhaltsfordernden von heute die toleranten und immer finanzierenden Eltern von morgen sind. Denn ihre Kinder sollen ja diesen Kampf mal nicht ausfechten...

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"gruß azrael"


von azrael am 01.10.2006 17:03
Status: Unsterblich (3859 Beiträge)
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>Höhe des Kostgeldes
Ich glaube rein rechnerisch ist der Vorschlag von Bosel der Beste.
Die Kosten die ich jetzt angeblich verursache hätten meine Eltern auch, selbst wenn ich ausziehen würde. Wäre ja kein Unterschied.

Wenn ich ausziehe hätte ich mehr oder mindestens genau so viel Geld zur Verfügung, als wie wenn ich zu Hause wohnen bleiben würde.

Zu Pralinchen:
Du hast dort eine interessante Rechnung gefunden mit den Drttelanteilen, doch von wann ist die Rechnung und vom wem? Wo steht da was von Geld für die Ausbildung und nötige Auslagen? Wo?
Ich sehe da zwar Kostgeld, Taschengeld und Geld für Kleidung/Nahrung, doch nirgends steht was davon das ich einen Fahrtweg habe der bezahlt werden muss, nicht geringe Bücherkosten habe und auch Schreibmaterial kommt hinzu. Ebenso zusätzliche Kosten für die Arbeitskleidung. In dieser Drittelrechnung sehe ich nichts von diesen Aufwendungen, wer zahlt denn die dann? Oder die GEZ die auch gezahlt werden will wird nicht erwähnt. Vom Taschengeld ist das Ganze wohl nicht tragbar und wenn doch, wo ist dann mein Taschengeld, also Geld zur freien Verfügung geblieben?

Wie du siehst habe ich mir durchaus Gedanken gemacht um den Betrag den ich zahlen soll. Es gibt halt wesentlich mehr Kostenstellen für einen Azubi als das reine Taschengeld.

Zu Ranunkel:
Danke für die Links, die haben mir sehr geholfen und bestätigen ja sogar das was ich aufgeführt habe. Sogar beim Rechenbeispiel im zweiten Link in Bezug auf die Düsseldorfer Tabelle wird deutlich das ich eindeutig zu viel zahlen soll.
Dort werden z.b. die Mehraufwendungen der Ausbildung abgezogen vom Lohn (das sind wohl die Kosten die ich beim Pralinchen vermisst habe) und auch davon ausgegangen das die Tochter sehr viele Kosten verursacht.
Vielleicht hilft es ja bei meinen Bemühungen nicht so viel Kostgeld zu zahlen wenn ich das meinen Eltern vorlege was sogar ein Anwalt sagt.

Gruß Steffi

-- Editiert von Steffi85 am 02.10.2006 01:19:57


von Steffi85 am 02.10.2006 01:10
Status: Praktikant (10 Beiträge)
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>Höhe des Kostgeldes
Hallo Steffi, im Großen und Ganzen wurde hier ja alles gesagt. Trotzdem möchte auch ich Dir beipflichten, daß der geforderte Betrag eindeutig zu hoch ist, nur um zu übernachten.

Meiner Meinung nach, sollte man von seinen Kindern eher einen symbolischen Betrag fordern, um ihnen zu verdeutlichen, daß das Leben etwas kostet. Bei meinen dauert es zwar noch drei oder vier Jahre, aber ich weiß heute schon, daß ich nur einen geringen Berag fordern werde, den ich dann auf ein Konto zu Gunsten des betreffenden Kindes einzahlen werde.

Ich finde es ist wichtig, daß Kinder lernen mit dem Geld das sie zur Verfügung haben auszukommen. Gleichzeitig müssen sie auch lernen, daß man nicht umsonst leben kann. Wenn man dann aber den Kindern im Prinzip alles abnimmt, stellt sich irgendwann ein Frust ein, weil man neben der Ausbildung kein Geld mehr hat um sich auch mal abzulenken.

Die Jugend möchte auch mal ausgehen, sich neue Kleider kaufen einfach auch die Annehmlichkeiten des Lebens spüren. Wenn dann aber nach Abzug von Kostgeld, Fahrtkosten, Ausbildungsbedarf etc. nichts mehr verbleibt, macht die Ausbildung nur noch halb so viel Spaß, weil sich dann nur noch darüber Gedanken gemacht wird, wie man den Rest des Monats rumkommen soll. Und mal ehrlich, das Problem wird nach der Ausbildung für einige noch früh genug auftauchen.

Es mag ja richtig sein, daß viele Leute der Meinung sind, daß man seinen Eltern dafür dankbar sein muß, daß sie einen großgezogen haben, und so viel investiert haben. Aber seien wir doch mal ehrlich, wir Menschen wollen doch Nachkommen, und unsere Kinder bekommen irgendwann auch mal Kinder um die sie sich kümmern müssen, für die sie bezahlen müssen. Und die wieder für ihre Kinder usw.

Dankbarkeit kann man den Eltern auch anders zeigen, als überzogene Forderungen zu erfüllen. Und ich persönlich fände es schöner, wenn meine Kinder später zu mir kommen und mir mal eine kleine Freude bereiten. Das kommt dann von Herzen, und ist doch viel schöner, als daß sie sich dann vielleicht nur noch sporadisch melden, weil sie einfach der Meinung sind, ich hätte sie ausgenommen, oder weil sie gelernt haben mich zu hassen, weil es andauernd Streit gab.

Denkt mal darüber nach.

Gruß
avalon 2006




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"Das Leben ist eines der Härtesten."


von avalon2006 am 02.10.2006 03:12
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>Höhe des Kostgeldes
Zu avalon2006

"Wenn man dann aber den Kindern im Prinzip alles abnimmt, stellt sich irgendwann ein Frust ein, weil man neben der Ausbildung kein Geld mehr hat um sich auch mal abzulenken"
Genau das ist bei mir jetzt der Fall

Ich bin auch gerne bereit etwas zu zahlen, oder auch mal irgendwo beim Haushalt oder so zu helfen, oder auch schon mal "von Herzen" was zu schenken. Doch 314 Euro für einen kleinen Schlafplatz finde ich dabei halt einfach nicht fair.



von Steffi85 am 02.10.2006 12:50
Status: Praktikant (10 Beiträge)
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>Höhe des Kostgeldes
--- editiert vom Admin


von guest123-1660 am 02.10.2006 13:42
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>Informationspflicht-student an eltern?
--- editiert vom Admin


von guest123-2020 am 02.10.2006 15:19
Status: Unsterblich (906 Beiträge)
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>Höhe des Kostgeldes
Hallo Palma, wenn Du nur ein oder zwei postings liest, bist Du meiner Meinung nach nicht so weit informiert, daß Du dies als Korinthen... bezeichnen solltest.

Es geht hier ausserdem um über 300,- Euronen, und das sind für einen Azubi doch ganz schön hohe Ausgaben. Man bedenke, daß da nach Abzug aller weiterer Kosten mit Sicherheit nicht mehr viel übrigbleibt, um sich auch mal was zu gönnen. Dies sollte einem Azubi aber doch wohl auch zugestanden werden.

Sicherlich kann man den ganzen Fall nicht von der Rechtlichen Seite sehen, weil da unsere Steffi zum einen sicherlich keine Handhabe hat, und auf der anderen Seite mit Sicherheit auch gar nichts in der Richtung unternehmen will. Sehr wohl finde ich es von der moralischen Seite nicht OK, wenn die Eltern gleich so viel verlangen.

Vielleicht lassen die Eltern ja mit sich reden, wenn man einen prozentualen Beitrag errechnet, der auf der Grundlage der verschiedenen Einkommen der restlichen Familienmitglieder basiert. Nur mal so als Anregung.

gruß
avalon 2006

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"Das Leben ist eines der Härtesten."


von avalon2006 am 03.10.2006 02:55
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>Höhe des Kostgeldes
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von guest123-1660 am 03.10.2006 12:34
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