Gewinnversprechen sind nicht verbindlich

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Das stimmt so nicht. Ein Unternehmer, der Gewinnzusagen o.ä. an Verbraucher versendet, muss den versprochenen Preis leisten.

Gewinnversprechen aus Werbesendungen müssen eingelöst werden. § 661a BGB beinhaltet die Regelung, dass die unentgeltliche Leistung eines Preises auch erfolgen muss, unabhängig davon, welche Leistung (Auto, Schmuck, Reisen) versprochen wurde.

Einzige Voraussetzung der Gewinnzusage ist, dass die angekündigte Leistung derart präzise ist, dass sie konkret definiert werden kann und der Eindruck des Gewinns durch diese Werbesendung vermittelt wird. Der Anspruch auf Leistung des Gewinns entsteht nur für Verbraucher, also nur für Privatleute in Anbetracht eines Privatgeschäfts.

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