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Gericht in Libyen stellt Verfahren gegen Schweizer Hamdani ein - 1/1
AFP vom 7.2.2010   311 Aufrufe    Leserwertung: 0,0 (0 User)
Rubrik: Nachrichten - International

Gericht in Libyen stellt Verfahren gegen Schweizer Hamdani ein

Ein libysches Gericht hat am Sonntag das Verfahren gegen den Schweizer Geschäftsmann Rachid Hamdani eingestellt. Nach libyschem Recht könne Hamdani das Land nun verlassen, sagte sein Anwalt Salah Sahaf der Nachrichtenagentur AFP. In der vergangenen Woche hatte ein Berufungsgericht bereits die 16-monatige Gefängnisstrafe aufgehoben, zu der Hamdani wegen Überschreitung seines Visums verurteilt worden war.




Hamdani und ein weiterer Schweizer Geschäftsmann waren im Sommer 2008 in Libyen festgenommen und im November 2009 zu 16 Monaten Haft und einer Geldstrafe von umgerechnet jeweils 1100 Euro verurteilt worden. Ihnen wurden Steuerflucht und Verstoß gegen das Einwanderungsgesetz zur Last gelegt.

Der Prozess galt als Reaktion auf die kurzzeitige Festnahme von Hannibal Gaddafi, einem Sohn des libyschen Machthabers Muammar el Gaddafi, in Genf. Dem Gaddafi-Sohn und seiner Frau war vorgeworfen worden, zwei Hotel-Angestellte misshandelt zu haben.

Im Fall des zweiten Verurteilten Max Göldi wird am Donnerstag ein Urteil erwartet. Er war am Samstag zu einer weiteren Geldstrafe wegen illegaler Geschäftstätigkeit verurteilt worden. Beide Männer befinden sich derzeit in der Obhut der Schweizer Botschaft in Tripolis.

7. Februar 2010 - 14.39 Uhr

© AFP Agence France-Presse GmbH 2010


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