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Gericht erlaubt Vermarktung von Michael-Jackson-Souvenirs - 1/1
AFP vom 18.08.2009   |   1806 Aufrufe   |   Rubrik: Nachrichten - International

Gericht erlaubt Vermarktung von Michael-Jackson-Souvenirs

Uneinigkeit über geplante Wanderausstellung

Gut anderthalb Monate nach dem Tod von Michael Jackson hat ein Gericht in Los Angeles der Vermarktung von Souvenirs zugestimmt. Richter Mitchell L. Beckloff vertagte aber eine Entscheidung über eine geplante Wanderausstellung mit Gegenständen aus Jacksons Besitz. Die Familie des einstigen "King of Pop" und der Konzertveranstalter AEG Live sind sich über deren Organisation noch uneins.

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Richter Beckloff erklärte einen Vertrag zwischen Jacksons Nachlassverwaltern, dem Anwalt John Branca und dem Musikproduzenten John McClain, mit dem Unternehmen Bravado für gültig. Bravado plant, insbesondere Kleidung nach dem Vorbild von Jacksons legendären Outfits herzustellen. Die Vereinbarung wurde offenbar auch von Katherine Jackson, der Mutter des verstorbenen Sängers, sowie von der Vertreterin der finanziellen Interessen von Jacksons Kindern Prince Michael, Paris und Prince Michael II. gebilligt.

Unstimmigkeiten gibt es bei der Organisation einer Wanderausstellung über den Popstar. Das Gericht verschob die Entscheidung darüber auf Freitag. Der Veranstalter AEG Live will die Ausstellung in drei Städten zur gleichen Zeit wie den Jackson-Film "This is it" auf den Weg bringen. Die Dokumentation über die Proben für Jacksons im Juli geplante Comeback-Konzerte in London soll am 30. Oktober in die Kinos kommen. AEG Live hatte die Konzertreihe organisiert.




Die Anwältin des Veranstalters, Kathie Jorrie, drängte das Gericht zur Eile. Mit dem Aufbau der Ausstellung müsse am kommenden Montag begonnen werden, sagte sie. Der Vertreter der Nachlassverwalter, Howard Weitzman, sagte, durch die Verzögerungen seien möglicherweise schon "einige Gelegenheiten" verpasst worden. Laut Jorrie könnte die Wanderausstellung den Jackson-Erben bis zu sechs Millionen Dollar an Einnahmen bringen.

Der Anwalt von Jacksons Mutter Katherine forderte hingegen mehr Geduld. "Es geht hier nicht darum, das schnelle Geld zu machen", sagte Burt Levitch. Die Familie müsse "einen Platz am Verhandlungstisch" bekommen.

Michael Jackson war am 25. Juni im Alter von 50 Jahren überraschend an Herzversagen gestorben. Nach Angaben seines Vaters Joe soll Jackson am 29. August in Los Angeles beerdigt werden. An dem Tag wäre der Sänger 51 Jahre alt geworden.

18. August 2009 - 12.37 Uhr

© AFP Agence France-Presse GmbH 2009



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