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Gericht bestätigt Entlassung eines Lehrers wegen Kinder-Pornos

AFP VOM 19.7.2007 | Nachrichten - Vor Gericht | 4391 Aufrufe
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Das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz hat die Entlassung eines Lehrers aus dem Staatsdienst wegen Verbreitung und Besitz von Kinder-Pornos bestätigt. Der 1972 geborene Beamte sei aus dem Dienst zu entfernen, entschied das Gericht in einem am Donnerstag veröffentlichtem Urteil. Bei dem zu einer Geldstrafe verurteilten Mann waren demnach unter anderem Dateien sichergestellt worden, die den sexuellen Missbrauch "von erheblich unter 14 Jahre alten Kindern" zeigten. Das Land Rheinland-Pfalz reichte deshalb Klage auf Entlassung ein, der das Verwaltungsgericht stattgab. Das Oberverwaltungsgericht wies nun die Berufung des Beamten zurück. (Az. 3 A 10296/07.OVG)

Das Verhalten des Mannes sei als "schwere Dienstpflichtverletzung" zu bewerten, begründete das Gericht seine Entscheidung. Die Einhaltung der Vorschriften, die dem Schutz von Kindern dienten, gehöre zu den Kernpflichten eines Lehrers. Ein Verstoß in dem in diesem Fall festgestellten Ausmaß offenbare einen "erheblichen Charaktermangel." Es sei auch nicht glaubhaft, dass dem Mann der Inhalt der E-Mails nicht bekannt gewesen sei.

19. Juli 2007 - 15.46 Uhr

© AFP Agence France-Presse GmbH 2007


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