Gericht: Prozess wegen Kanzler-Ohrfeige wie geplant am Freitag
AFP VOM 26.8.2004 | Nachrichten - Vor Gericht | 2961 Aufrufe Mehr zum Thema:Ohrfeige, Kanzler, Schröder
Der Prozess gegen den arbeitslosen Lehrer, der vor drei Monaten Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) geohrfeigt hatte, findet wie geplant am Freitag statt. Das sagte ein Sprecher des Amtsgerichts Mannheim am Donnerstag. Weil der Anwalt des Angeklagten Jens A. sein Mandat niedergelegt hatte, war spekuliert worden, dass das Verfahren verschoben werden könnte. Bereits Ende Mai war ein beschleunigtes Verfahren geplatzt, weil sich der Beschuldigte kurzfristig einen Anwalt genommen und dieser eine Aufhebung des Termins beantragt hatte.
Dem Gerichtssprecher zufolge kann sich Jens A. auch selbst verteidigen. Dem arbeitslosen Lehrer wird Körperverletzung und Beleidigung zur Last gelegt. Er hatte den Kanzler im Mai bei einer Parteiveranstaltung in Mannheim geohrfeigt. In mehreren Interviews begründete er seine Tat mit Unzufriedenheit über die Politik Schröders.
26. August 2004 - 14.47 Uhr
© AFP Agence France-Presse GmbH 2004



