Gerechtigkeit für Mütter

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Karikaturen von Philipp Heinisch

Gerechtigkeit für Mütter
Gerechtigkeit für Mütter
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Leserkommentare
von Hilana am 09.05.2014 10:05:40# 1
die Karikatur zeigt sehr deutlich, wie es um Deutschlands Mütter bestellt ist. Leisten und schuften unentgeltlich bis zum Umfallen, dann keine der Leistung entsprechende Rente (Leistung sollte bezahlt werden), werden verspottet, weil sie sich um die Nachhut gekümmert haben, daß alle Kinder eine gute Berufsausbildung haben, machen Reparaturen am Haus selber, hält das Geld und andere Vermögen zusammen, verzichten zu Gunsten der Familie und hinterher ist man dem Ehemann nicht mehr gut genug, weil man vor lauter Arbeit abends nicht mehr fit ist, und die Kinder erwarten hinterher, daß man den entsprechenden Wert bar auszahlt. Wenn dann das Geld nicht vorhanden ist, wird man solange juristisch getriezt, bis man weniger als nichts hat. Dann wird man von den Kindern als nicht "würdig" genug abgestempelt, weil man dann nichts hat. Wo ist da Gerechtigkeit? Ich kann nur empfehlen, daß die Frauen sich gut überlegen sollten, ob sie heiraten und ob sie Kinder wollen. Eine Karrierefrau hat mehr Rechte als eine Mutter, die oft mehr leistet als eine Karrierefrau.
    
von Pitzmaus am 09.05.2014 13:12:13# 2
Diese Karikatur hat mich vollends verblüfft. Da gibt es tatsächlich noch Menschen, die der Mutter und Hausfrau als solcher einen Wert geben, obwohl sie in dieser unserer Gesellschaft so gut wie gar keinen Wert mehr hat. Ja, ich bin wie Hilana der Meinung, dass sich junge Frauen gut überlegen sollten, ob sie sich in diese Rolle überhaupt hineinbegeben, denn: den Frauen wird heute doch nur noch vermittelt - und die meisten spielen mit - dass sie sexy zu sein und den Männern zu gefallen haben, dass sie obendrein Top-Karrierefrauen zu sein haben und das Kinderkriegen und -erziehen eine Sache ist, die der Esel so nebenbei im Galopp erledigt. Kommt es dann zur Scheidung, ist wiederum die Frau der Arsch der Nation, es dient ( und dass haben wir den ach so karrierebewußten und gestandenen Damen in der Politik, die zum größten Teil aus höhere Töchter-Familien kommen, zu verdanken) ja dann unserer Selbständigkeit und Selbsterfüllung, dass der Ehemann seine Kohle behalten und die Frauen gefälligst in Billigjobs ihr Brot zu verdienen haben, und das ab dem 3. Lebensjahr des Kindes. Dafür darf sie sich nach Feierabend mit dem Ex-Mann herumstreiten, wo das Kind zur Schule geht, wie oft es beim "liebsorgenden" Vater antreten muss usw. usw.
Ich möchte heute (bin 63) nicht mehr in dieser Lage sein, sprich: bin froh, dass ich keine 20 mehr bin!!! Frauen, Mütter und vor allem auch die Kinder sind bestenfalls noch in der Werbung leutselige Anerkennung, im täglichen Leben sind sie der letzte Dreck in dieser Gesellschaft.
Thema "Mütterrente" eine Farce!!
    
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