Wer kommt für die Kosten auf?

Mehr zum Thema:

Vertragsrecht Rubrik, Fertigstellungsbescheinigung, Abnahme, Werkvertrag

0 von 5 Sterne
Bewerten mit: 5 Sterne 4 Sterne 3 Sterne 2 Sterne 1 Stern
0

Da der Gutachter vom Werkunternehmer beauftragt wird, muss dieser zunächst für die Kosten der Fertigstellungsbescheinigung aufkommen.
Wenn das Werk mangelfrei hergestellt wurde, kommt der Auftraggeber in Verzug und diese Kosten können als Verzugsschaden geltend gemacht werden. Folgendes muss jedoch beachtet werden: Verweigert etwa der Besteller die Abnahme des Werkes, sollte ihm eine angemessene Frist zur Abnahme gesetzt werden. Nach fruchtlosem Fristablauf gilt das Werk als abgenommen. Wird jetzt die Rechnung wirksam zugestellt, kommt der Besteller nach 30 Tagen in Verzug. Die Kosten für die Fertigstellungsbescheinigung, die nach Eintritt des Verzugs beantragt wird, können jetzt als Verzugsschaden geltend gemacht werden.
Wenn das Werk jedoch fehlerhaft hergestellt wurde, bleiben Sie auf den Kosten der Fertigstellungsbescheinigung sitzen.

234
Seiten in diesem Artikel:
Seite  1:  Für den Handwerker: Die Fertigstellungsbescheinigung - Worum es geht
Seite  2:  Wann kann eine Fertigstellungsbescheinigung ausgestellt werden?
Seite  3:  Wie läuft das Verfahren ab?
Seite  4:  Wer kommt für die Kosten auf?
Diskutieren Sie diesen Artikel
Das könnte Sie auch interessieren
Mahnung, Inkasso Die neuen Regelungen des Verzugs
Gesetzgebung Wer spät zahlt, zahlt jetzt noch mehr
Baurecht, Architektenrecht Die Abnahme beim Hausbau
Vertragsrecht Die Handwerksrechnung