Wann kann eine Fertigstellungsbescheinigung ausgestellt werden?

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Durch die Fertigstellungsbescheinigung erklärt der Gutachter, dass das Werk vertragsgemäß hergestellt wurde, also so, wie es der Handwerker versprochen hat. Da der Gutachter in der Regel bei Vertragsschluss zwischen Handwerker und Besteller nicht anwesend war, ist es unbedingt erforderlich, dass zwischen den Vertragsparteien schriftlich festgehalten wurde, zu welcher Leistung der Werkunternehmer verpflichtet ist. Ansonsten kann der Gutachter nur schwer beurteilen, ob der Handwerker seine vertraglichen Pflichten erfüllt hat.
Also: Nur wenn der Werkvertrag schriftlich abgeschlossen wurde, kann eine Fertigstellungsbescheinigung ausgestellt werden. Auch bei Ergänzungsleistungen ist es wichtig, dass sich die Parteien darüber schriftlich geeinigt haben.

Sie als Handwerker sollten einen Gutachter natürlich nur dann beauftragen, wenn Sie sicher sind, dass Sie einwandfrei gearbeitet haben. Denn wenn der Gutachter zu dem Ergebnis kommt, dass Mängel vorhanden sind, stellt er die Fertigstellungsbescheinigung nicht aus. Es kann dann aber ein weiterer Besichtigungstermin vereinbart und, wenn zwischenzeitlich alle Mängel beseitigt wurden, die Fertigstellungsbescheinigung erteilt werden.

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Seiten in diesem Artikel:
Seite  1:  Für den Handwerker: Die Fertigstellungsbescheinigung - Worum es geht
Seite  2:  Wann kann eine Fertigstellungsbescheinigung ausgestellt werden?
Seite  3:  Wie läuft das Verfahren ab?
Seite  4:  Wer kommt für die Kosten auf?
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