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Französin wegen Verkaufs von Essensgutscheinen von Polizei verhört

AFP VOM 29.10.2009 | Nachrichten - Nachrichten | 1202 Aufrufe
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Essensgutscheinen

Mutter wollte überflüssige Kantinenbons im Internet loswerden

Eine Frau aus der Normandie hat sich unvermittelt in einem Verhör wiedergefunden, nachdem sie überflüssige Gutscheine für die Schulkantine ihrer Kinder im Internet zum Verkauf angeboten hatte. "Sie ist wie ein Schwerverbrecher befragt worden, unter Androhung von Polizeigewahrsam", berichtete der Lebensgefährte der Französin am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Die Polizei habe unterstellt, dass das Paar die Gutscheine selbst gedruckt habe. Seine Freundin und er hätten die Gutscheine nur deshalb über das Internet loswerden wolle, weil das Rathaus sie nicht zurückgenommen habe, sagte der Mann namens Philippe. Die Familie habe die 125 Gutscheine nicht gebraucht, weil die beiden Kinder zu Hause gegessen hätten.

Ein Kantinengutschein sei eine Sozialleistung, erklärte der stellvertretende Bürgermeister von Pont Audemer, Vincent Roussel. Deshalb habe die Stadt einen Betrug verhindern wollen. "Wir sind nicht gegen die Person vorgegangen, sondern gegen die Methode." Die Stadt zahlt demnach 2,60 Euro pro Essensgutschein, verkauft ihn aber für nur 1,44 Euro an die Eltern.

29. Oktober 2009 - 13.57 Uhr

© AFP Agence France-Presse GmbH 2009


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