Frankreichs Arbeitsminister Eric Woerth geht gegen die Anschuldigungen vor, die in Zusammenhang mit einem mutmaßlichen Parteispendenskandal gegen ihn erhoben worden sind. Der Schatzmeister der konservativen Regierungspartei UMP werde Anzeige gegen Unbekannt erstatten, teilte sein Ministerium am Mittwoch in Paris mit. Er wehre sich damit gegen die "falschen Anschuldigungen". Die ehemalige Buchhalterin der französischen Milliardärin Liliane Bettencourt bezichtigt die Partei von Staatschef Nicolas Sarkozy, im Wahlkampf 2007 eine rechtswidrige Spende in Höhe von 150.000 Euro von Bettencourt angenommen zu haben.
Der Vermögensverwalter der L'Oréal-Hauptaktionärin Bettencourt habe Woerth das Geld bei einem Essen im März 2007 in einem Umschlag übergeben, sagte die langjährige Buchhalterin aus. Die Staatsanwaltschaft Nanterre im Westen von Paris leitete daraufhin Vorermittlungen ein.
7. Juli 2010 - 17.34 Uhr
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