Frankreich sieht erste Anzeichen für Freilassung von 24-Jähriger
AFP VOM 11.8.2009 | Nachrichten - International | 913 Aufrufe Mehr zum Thema:Iran
Frankreich sieht erste Anzeichen für eine mögliche Freilassung der 24-jährigen Universitätslektorin, die seit sechs Wochen im Iran im Gefängnis sitzt. "Wir hoffen, dass eine rasche Lösung gefunden werden kann", sagte der französische Regierungssprecher Luc Chatel am Dienstag dem Sender RTL. Staatschef Nicolas Sarkozy habe noch am Montagabend mit verschiedenen "Persönlichkeiten" gesprochen, die auf die Freilassung von Clotilde Reiss hinarbeiteten. Es sei "eine Entwicklung" festzustellen. Um die Aussicht auf einen Erfolg der Gespräche und Verhandlungen nicht zu schmälern, wolle er nicht mehr sagen, sagte der Sprecher. "Clotilde Reiss ist unschuldig."
Sarkozys Büro hatte tags zuvor erklärt, der Präsident setze sich für die Freilassung der Lektorin ein, die sich im Iran vor Gericht verantworten muss. Die iranische Führung wirft der jungen Frau vor, nach der umstrittenen Präsidentschaftswahl im Juni zu Protestkundgebungen angestachelt zu haben. Reiss war am 1. Juli verhaftet worden. Sie hält sich seit Februar im Iran auf und unterrichtete an der Universität Isfahan im Landesinneren.
11. August 2009 - 11.53 Uhr
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