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Frage wegen Gerichtstermin

17.7.2017 Thema abonnieren Zum Thema: Gerichtstermin
 Von 
go470430-68
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 0x hilfreich)
Frage wegen Gerichtstermin

Hallo ich habe eine Frage ich habe bald ein Gerichtstermin weil ich Mist gebaut habe und das ist leider nicht das erste Mal dass ich sowas gemacht habe bei der letzten Verhandlung wurde ich zu drei Jahren auf Bewährung und einer Geldstrafe verurteilt der Richter hat mir gesagt ab jetzt muss Schluss sein damit und ich habe auch nichts mehr seitdem gemacht aber leider habe ich vorher was nicht in der letzten Verhandlung mit durchgenommen wurde auch mist gemacht das kommt halt in den nächsten verhandlung dran jetzt meine Frage das letzt Urteil kann dass der Richte wieder aufheben oder mit was für einer strafe habe ich zu rechnen

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Gerichtstermin


37 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
muemmel
Status:
Heiliger
(21664 Beiträge, 11523x hilfreich)

oder mit was für einer strafe habe ich zu rechnen Fragen Sie in einem Hellseherforum - die haben ja vielleicht eine Idee, was man sich unter "Mist" vorstellen muß. Ich kann mir jedenfalls vom Ladendiebstahl bis zum versuchten Totschlag so einiges darunter vorstellen, und zwischen Tat und Strafe gibt es einen gewissen Zusammenhang...
bei der letzten Verhandlung wurde ich zu drei Jahren auf Bewährung und einer Geldstrafe verurteilt 3 Jahre auf Bewährung gibt es gar nicht, da max. eine Strafe von 2 Jahren zur Bewährung ausgesetzt werden kann.

-- Editiert von muemmel am 17.07.2017 17:44

Signatur: Lebenslänglich sind NICHT 25 Jahre!
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#2
 Von 
go470430-68
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 0x hilfreich)

Der sogenannte mist war Ladendiebstahl und doch 3 Jahre Bewährung hat der Richter gesagt. Na kann die Bewährung aufgehoben werden und ich muss die Strafe antreten

-- Editiert von go470430-68 am 17.07.2017 18:20

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#3
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unsterblich
(22378 Beiträge, 5078x hilfreich)

Die BewährungsZEIT sind 3 Jahre. Nicht das Strafmaß. Das können max. 2 Jahre sein. Mit der jetzt zu verhandelnden Sache wird eine nachträgliche Gesamtstrafe gebildet, die wahrscheinlich wieder zur Bewährung ausgesetzt wird, ausser das Strafmaß geht über 2 Jahre.

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#4
 Von 
go470430-68
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 0x hilfreich)

Es geht um 1 Diebstahl und ich war ja auch geständig. Sehen da die Chancen besser aus.

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#5
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unsterblich
(22378 Beiträge, 5078x hilfreich)

Zitat:
Sehen da die Chancen besser aus.

Besser als was?

Wenn es für die letzte Tat oder den letzten Tatkomplex eine Freiheitsstrafe zur Bewährung gab, wird es jetzt -bei einer weiteren einzubeziehenden Tat in eine Gesamtstrafe- natürlich insgesamt nicht weniger geben, als es letztes Mal gab. Das ginge rechtlich gar nicht.

Nochmal einfach gesagt: Die Tat, die jetzt verhandelt wird, wird in das letzte Urteil einbezogen, d.h. dessen Strafe wird entsprechend erhöht.

Auf wieviel erhöht können wir nicht sagen (schätzen), da Sie uns bisher nicht verraten haben, wie hoch das Strafmaß beim letzten Mal war. Sie haben nur die Länge der Bewährungszeit (3 Jahre) genannt. Damit kann man in diesem Zusammenhang nichts anfangen.

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#6
 Von 
go470430-68
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 0x hilfreich)

Wie Strafmaß ? Ist damit gemeint die Geldstrafe oder das was passiert wenn die Bewährung aufgehoben wird.

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#7
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unsterblich
(22378 Beiträge, 5078x hilfreich)

Zitat:
oder das was passiert wenn die Bewährung aufgehoben wird.

Genau das ...

Sie wurden zu einer Freiheitsstrafe von X Monaten verurteilt, die für die Dauer von 3 Jahren zur Bewährung ausgesetzt wurde.

Interessant ist das X (also wieviel Monate)

-- Editiert von !!Streetworker!! am 18.07.2017 01:08

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#8
 Von 
go470430-68
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 0x hilfreich)

12 Monate also 1 jahr

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#9
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unsterblich
(22378 Beiträge, 5078x hilfreich)

Dann wird die Strafe jetzt auf z.B. 14 oder 15 Monate erhöht und sehr wahrscheinlich wieder zur Bewährung ausgesetzt, möglicherweise unter Verlängerung der Bewährungszeit auf 4 Jahre.

Diese Sanktion fällt aber nur deswegen relativ milde aus, da die Tat vor dem letzten Urteil stattfand, also nicht in der Bewährungszeit lag. Hätte sie nach dem letzten Urteil stattgefunden, sähe es deutlich schlechter aus. Das gilt natürl. auch für neue Taten, die Sie ggf. noch begehen.

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#10
 Von 
go470430-68
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 0x hilfreich)

Ne seit dem bin ich sauber und was wär denn meine beste Strategie bei der Verhandlung habe ja kein Verteidiger

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#11
 Von 
The Mentalist
Status:
Schüler
(323 Beiträge, 99x hilfreich)

Das hier ist ein Rechtsforum für Laien. Wir arbeiten keine Verteidigungsstrategien aus...dafür kann man Anwälte beauftragen. Außerdem wäre der Einsatz von Punkt, Komma und Groß-/Kleinschreibung empfehlenswert...

Signatur:Keine Rechtsberatung.
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#12
 Von 
go470430-68
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 0x hilfreich)

OK war ja bloß ne Frage. Also das die Tat vor dem letzten Urteil war ist gut für mich bringt das auch Pluspunkte wenn ich ne Arbeit habe ?

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#15
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unsterblich
(22378 Beiträge, 5078x hilfreich)

Arbeit ist immer gut.

Eine "Strategie" braucht man nicht. Die Tat lag ja vor dem letzten Urteil. Das weiß auch das Gericht. Was will man also groß dazu sagen, außer dass man halt seit diesem Urteil nicht mehr straffällig war und auch vorhat, dass das so bleibt.

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#16
 Von 
go470430-68
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 0x hilfreich)

OK na habe ein Praktikum Vertrag unterschrieben Mit der Bedingung bei guter Leistung Einstellung ist das auch gut ?

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#17
 Von 
wirdwerden
Status:
Unsterblich
(22883 Beiträge, 8857x hilfreich)

Legale Praktika gibt es nur noch auf der Basis des integrierten Bestandteils einer Ausbildung.

wirdwerden

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#18
 Von 
go470430-68
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 0x hilfreich)

Das Praktikum habe ich durch eine Maßnahme vom Jobcenter

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#19
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unsterblich
(22378 Beiträge, 5078x hilfreich)

Nochmal: Der letzte Tatrichter hat eine positive Sozialprognose gesehen, die sich offensichtlich nicht verschlechtert hat. Insoweit ist das neue Gericht schon leicht daran gebunden, und wird die Strafe erneut zur Bewährung aussetzen. Ein Praktikum ist da aber auch nicht das "Zünglein an der Waage". Bedeutet andersherum: Wenn Widerrufsgründe, bzw. Gründe für eine Nichtaussetzung da wären, und das Gericht auch die Absicht hätte nicht auszusetzen, würden einen ein Praktikum sicherlich nicht "retten".

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#20
 Von 
go470430-68
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 0x hilfreich)

OK vielen dank für die Antworten. Falls mir noch weitere fragen einfallen werde ich mich melden.

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#21
 Von 
go470430-68
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich habe noch eine Frage ich habe ja kein Verteidiger und sollte das Urteil jetzt schlecht ausfallen da kann man ja in Revision gehen, kann man sich da noch einen Anwalt nehmen?

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#22
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unsterblich
(22378 Beiträge, 5078x hilfreich)

Zunächst mal kann man in Berufung gehen (Revison ginge zwar auch dirket, macht aber keinen Sinn in dem Fall). Und ja, man kann auch dann noch einen Anwalt nehmen.

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#23
 Von 
go470430-68
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke also bei der Verhandlung würde ich sagen dass es eine dumme Idee war dass es mir sehr leid tut und mehr kann ich gar nicht dazu sagen. Ist das so in Ordnung?

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#24
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unsterblich
(22378 Beiträge, 5078x hilfreich)

Ja, man kann dort sagen was man möchte ....

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#25
 Von 
go470430-68
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 0x hilfreich)

Na das beste ist ja einsichtig sein und Reue zeigen und vielleicht auch sagen das seit dem letzten Urteil nix mehr vorgefallen ist. Aber sollte ich nix sagen also die Aussage verweigern kann das mir nicht zum Nachteil gereicht werden oder ?

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#26
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unsterblich
(22378 Beiträge, 5078x hilfreich)

nein

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#27
 Von 
go470430-68
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 0x hilfreich)

OK danke na morgen ist es ja soweit...bin ganz schön aufgeregt.

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#28
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unsterblich
(22378 Beiträge, 5078x hilfreich)

Viel Glück !

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#29
 Von 
go470430-68
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich habe noch eine Frage ich habe ja kein Verteidiger weil als Hartz 4 Bezieher muss man den selber bezahlen wenn ich in Berufung gehe und mir da einen Anwalt nehme trifft das ja auch zu. Aber sollte ich da die Verhandlung gewinnen habe ich mal gehört würde das Gericht den Anwalt bezahlen ? Stimmt das ? Und was kostet denn eigentlich ein Anwalt ?

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#30
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unsterblich
(22378 Beiträge, 5078x hilfreich)

Zitat:
weil als Hartz 4 Bezieher muss man den selber bezahlen

Auch als "nicht Hartz IV Bezieher" muss man den -erst recht- selber bezahlen.

Zitat:
Aber sollte ich da die Verhandlung gewinnen habe ich mal gehört würde das Gericht den Anwalt bezahlen ? Stimmt das ?

Das Gericht (die Staatskasse) bezahlt den Anwalt, wenn man freigesprochen wird. Das dürfte hier ja wohl kaum in Frage kommen.

Hat das Rechtmittel (die Berufung) teilweise Erfolg (man wird zwar wieder verurteilt, bekommt aber weniger als vorher) übernimmt die Staatskasse einen Teil der Kosten. Wieviel ist Ermessenssache des jeweiligen Gerichts.

Zitat:
Und was kostet denn eigentlich ein Anwalt ?

Ab ca. 1.250,00 EUR aufwärts, wenn man ihn nur für die Berufung engagiert und es dort nur 1 Verhandlungstag gibt ( bei 2 Verhandlungstagen ab ca. 1.600,00 EUR aufwärts)

-- Editiert von !!Streetworker!! am 23.07.2017 23:30

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