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Fahrkostenbeihilfe

Guten Tag
Nachdem ich eine Vollzeitstelle gefunden habe, die aber vorerst noch befristet ist, habe ich einen Antrag auf Fahrkostenbeihilfe gestellt.Der Antrag wurde vor Arbeitsaufnahme gestellt. Dem Antrag wurde im Rahmen einer Förderung aus dem Vermittlungsbudget § 16 SGB II i.V.m. § 45 entsprochen.
Jetzt kam ein Schreiben vom Jobcenter:

Ihrem Antrag vom 16.5.11(Arbeit ab 23.5.) auf Förderung aus dem Vermittlungsbudget(Fahrkosten für Pendelfahrten)wird entsprochen.
Bei Benutzung von Kraftfahrzeugen wird als Auslagenersatz eine Wegstreckenentschädigung von 0,20 € ab dem 26. Fahrkilometer einfache Strecke, höchstens jedoch 200 € monatlich, für die ersten zwei Beschäftigungsmonate gewährt.

Zum Ende des 1. und 2. Beschäftigungsmonats ist jeweils eine Erklärung gem. Anlage abzugeben.Erst nach Eingang dieser Erklärung wird Ihnen die jeweilige Rate auf das Konto überwiesen.

Da ich eine einfache Strecke von 50 km fahre, bekomme ich jetzt für 24 km Fahrkostenbeihilfe - Ist das so richtig?
Es fallen aber tatsächlich täglich ca. 100 km an. Zudem bekomme ich das Geld erst am Ende des Monats.Da ich über keinen anderen finanziellen Mittel als die ALG II Leistungen verfüge dürfte es schwerfallen über den Monat zu kommen.

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"Aus den Trümmern unserer Verzweiflung bauen wir unseren
Charakter"


von Slavonia am 29.05.2011 07:01
Status: Unsterblich (854 Beiträge)
Userwertung:  2,8  von 5 (von 26 User(n) bewertet)

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>Fahrkostenbeihilfe
@Slavonia:

Da die Leistungen des Vermittlungsbudgets Ermessensleistungen sind, ist deren Ausgestaltung Sache der jeweiligen Jobcenter/Arbeitsagenturen. Sofern im Zuständigkeitsbereich des jeweiligen Jobcenters alle Antragsteller gleichbehandelt werden, dürfte die Ausgestaltung auch in der von Dir genannten Form rechtlich kaum zu beanstanden sein.

Wenn Du aus finanziellen Gründen nicht in der Lage bist, ohne die Fahrtkostenbeilhilfe die Arbeitsstelle zu erreichen, solltest Du mit dem zuständigen SB sprechen und versuchen, zumindest eine vorschüssige Zahlweise (wenigstens im ersten Monat) zu vereinbaren. Einen diesbezüglichen Rechtsanspruch sehe ich allerdings nicht.

Gruß,

Axel

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"Ausführliche Infos zu ALG 2 auf meiner Website: http://www.axelkrueger.info"


von AxelK am 29.05.2011 12:31
Status: Tao (10265 Beiträge)
Userwertung:  4,1  von 5 (von 278 User(n) bewertet)

>Fahrkostenbeihilfe
Hallo Axel, danke für deine Antwort
Irgendwie finde ich es aber schon komisch, denn ich finde nichts über die Regelung, dass die Hilfe erst ab dem 26.Kilometer gezahlt wird, zudem würde demnach jeder leer ausgehen, der innerhalb dieser Kilometer eine Arbeit aufnimmt und auf ein Auto angewiesen ist.In meinem Fall müsste ich ca. 180,-€ aus eigenen Mitteln aufbringen, um zur Arbeit zu kommen, da ich ja wohl meinen ersten Lohn erst im Juli bekommen dürfte.Wenn man schon Lohn bekommt, sieht die Sache anders auf, aber eine derartige lange Zeit zu überbrücken dürfte für Hilfebedürftige die nichts mehr haben, wohl nicht möglich sein.

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"Aus den Trümmern unserer Verzweiflung bauen wir unseren
Charakter"


von Slavonia am 29.05.2011 13:36
Status: Unsterblich (854 Beiträge)
Userwertung:  2,8  von 5 (von 26 User(n) bewertet)


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